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DHL erweitert Partnerschaft mit UNICEF
DHL unterstützt UNICEF mit Fördergeldern in Höhe von 650.000 US-Dollar für ein auf drei Jahre angelegtes Pilotprojekt in 1.000 Dörfern im Distrikt Nandurbar im indischen Staat Maharashtra. Ziel des Projektes ist es, die dortige Kindersterblichkeit deutlich zu senken. Dadurch erweitert DHL die Partnerschaft mit UNICEF, die bereits Projekte in Kenia und Peru umfasst, auch auf den indischen Subkontinent.

In Zusammenarbeit mit der indischen Regierung, der Regierung von Maharashtra und weiteren Partnern wird UNICEF die DHL-Fördermittel unter anderem für die Verbesserung des Gesundheitssystems verwenden. Eingesetzt werden die Spendengelder für die Erarbeitung und Umsetzung kommunaler Gesundheits- und Ernährungspläne, für Informationsstellen sowie für die Ausbildung von Fachpersonal und Hebammen. Es geht dabei auch um die Aufklärung der Dorfbewohner zur Vermeidung und Behandlung von ansteckenden Krankheiten sowie um die Bereitstellung von Schutzimpfungen und Mikronährstoffen für Säuglinge und Kinder.

In Peru entwickelt UNICEF – durch Spendengelder von DHL unterstützt – gemeinsam mit den kommunalen und regionalen Behörden ein integriertes Programm gegen Kindersterblichkeit und chronische Mangelernährung. Bei seinem Besuch im Dorf Rosaspata in der peruanischen Ayacucho-Region informierte sich Hermann Ude, CEO DHL Global Forwarding / Freight und Mitglied des Konzernvorstands der Deutschen Post World Net kürzlich über die Fortschritte des Projektes. "Ich wollte mir persönlich einen Eindruck über die Situation vor Ort verschaffen und dem regionalen Management sowie dem gesamten Team meine Unterstützung für ihre Bemühungen zusichern", sagte Ude. "Als Vater von drei Kindern verstehe ich sehr gut, welche emotionale Bedeutung diese Hilfsmaßnahmen für Menschen in einer solchen Lage haben. Als Manager bin ich beeindruckt von der hervorragenden Organisation. Denn das Projekt ist sehr gut in die lokale Gemeinschaft und die dortigen kulturellen Gegebenheiten eingebettet und wird den Menschen nicht von außen künstlich auferlegt."

In Peru gelten vier von zehn Menschen als arm. In Regionen wie Ayacucho leben mehr als 68 Prozent der Bevölkerung in Armut. Das von DHL unterstützte Projekt schließt eine Informationskampagne zur Bedeutung von Schutzimpfungen für Kinder ein. Es richtet sich vor allem an die rund 3.000 schwangeren Frauen und etwa 7.000 Kinder unter drei Jahren in ausgewählten Distrikten in den Andenregionen Ayacucho, Apurimac und Amazonas. Ziel ist es, die Kindersterblichkeit in diesen Regionen bis 2010 um zehn Prozentpunkte zu senken. Ebenfalls um zehn Prozentpunkte gesenkt werden sollen die Fälle untergewichtigen Neugeborener sowie Fehlernährung und Anämie bei Kindern unter drei Jahren. Die Durchimpfungsrate bei Kindern bis 18 Monate soll auf 95 Prozent erhöht werden, die behördliche Erfassung von Geburten auf 90 Prozent.

In Kenia haben vor kurzem wieder 13 freiwillige Helfer der Deutschen Post World Net die "Malezi-Bora"-Kampagne unterstützt, ein landesweites Bildungsprogramm zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung für Kinder und Mütter. Dies geschah in Abstimmung mit UNICEF und dem kenianischen Gesundheitsministerium im südkenianischen Distrikt Kwale. Die aus allen Geschäftseinheiten und Regionen des Post-Konzerns ausgewählten Mitarbeiter besuchten acht abgelegene Dörfer und halfen den lokalen Teams bei der Zubereitung von Mahlzeiten für 600 Mütter und Kinder. Während des zweiwöchigen Aufenthalts erhielten etwa 2.500 Kinder eine Gesundheitsversorgung.

Alle drei UNICEF-Projekte – in Peru, Kenia und Indien – setzen Ihren Schwerpunkt auf die "Überlebens- und Entwicklungschancen für Kinder" und werden spezifisch durch Spenden von DHL und den Mitarbeitern des Unternehmens finanziert. Die Aktivitäten in Indien und Peru stellen eine Erweiterung der Zusammenarbeit zwischen DHL und UNICEF dar. Ziel der im September 2006 zwischen der Muttergesellschaft von DHL, der Deutschen Post World Net, und UNICEF geschlossenen Partnerschaft ist eine langfristige Unterstützung der Kinderhilfsorganisation der UNO in ihrem globalen Kampf gegen die Kindersterblichkeit.
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Datum: 01.12.2008
Quelle: DHL
Redakteur: uk
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