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Industrie stellt neue Smart-Label-Systeme vor |
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Ist das Obst im Container durchgängig gekühlt worden? Liegen noch genügend rote Röcke im Lager? Wo sind die Päckchen für die Kunden in Frankfurt? Mit Hilfe von RFID - auch Smart-Label-Systeme genannt - können Unternehmen ihre Produkte schon bald auf ihrem Weg von der Verpackung bis zum Einzelhändler lückenlos verfolgen und ihre Qualität kontrollieren, sicherstellen, dass die Waren pünktlich und vollständig am Zielort ankommen und die Nachlieferung neuer Waren zeitnah auf den Absatz abstimmen. Am 5. und 6. November präsentieren in Berlin neun Industriekonsortien ihre neuesten Entwicklungen in diesem Zukunftsfeld.
In Deutschland hat sich bereits eine erhebliche Anzahl von RFID-Technologieanbietern etabliert und viele Unternehmen setzen Smart Label bereits ein. Trotzdem werden nach wie vor technische Lösungen gesucht, mit denen auf spezielle Probleme der Logistikbranche reagiert werden kann, und Kosten senkende Herstellungsmöglichkeiten erforscht.
Um die technologischen Voraussetzungen für die breite Nutzung von Smart Labels zu schaffen und die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie in diesem Segment zu stärken, fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmenprogramm "Mikrosysteme" mit 15,5 Millionen Euro neun industrielle Verbundprojekte zum Thema "Smart Label in der Logistik". In den Projekten erproben Firmen praxisnah neue Konzepte. Adressiert werden Fragestellungen wie Polymertechnik, Sensorik und Branchenspeziallösungen sowie die Kostensenkung bei der Transponder-Entwicklung.
Am 5. und 6. November stellen die Projekte in der Tagungsstätte Harnack-Haus, Ihnestraße 16-20, 14195 Berlin ihre Ergebnisse vor. Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie unter: http://www.mstonline.de/mikrosystemtechnik/mst-smart-label/Clustermeetingrfid
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