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Jährliche Third Party Logistics (3PL) Studie ab sofort verfügbar |
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Fast alle Logistikmanager (98 Prozent) der Auftrag gebenden Wirtschaft sehen umweltfreundliche Logistikprozesse als wesentliches Kriterium für zukünftigen Geschäftserfolg an. Dennoch akzeptieren sie mehrheitlich keine zusätzlichen Kosten für nachhaltige Lieferketten, und weniger als die Hälfte aller Entscheider lässt sich bei der Auftragsvergabe an Logistikdienstleister von Umweltaspekten leiten. Einig sind sich die Unternehmen aber, dass ihnen externe Logistikdienstleister strategische Wettbewerbsvorteile bringen - dies bestätigen 89 Prozent der befragten Teilnehmer. Dies sind einige aktuelle Erkenntnisse aus der jährlichen Third Party Logistics (3PL) Studie, die jetzt zum 13. Mal veröffentlicht worden ist.
Sie befasst sich in diesem Jahr insbesondere mit der Auslagerung von Logistikleistungen. Befragt wurden über 1.600 Logistikmanager aus Nordamerika, Europa, Asien/Pazifik und Lateinamerika, die zu Themen wie Nachhaltigkeit, Sicherheit und vernetzte Lieferketten einen breiten Branchenüberblick liefern. Initiatoren der Studie sind Capgemini, DHL, das Georgia Institute of Technology und Oracle.
Weitere wichtige Ergebnisse der Studie: Auftraggeber und Logistikdienstleister halten es zwar für sinnvoll, die Aufwendungen für sichere, vernetzte und umweltfreundliche Logistikprozesse zu teilen, man vertraut aber darauf, dass der Verbraucher letztendlich die Kosten übernimmt. Grundsätzlich gut aufgehoben bei ihrem Logistikdienstleister, wenn es um das Thema Lieferkettensicherheit geht, fühlen sich 76 Prozent der Studienteilnehmer. Trotzdem gibt es auf diesem Gebiet noch Lücken zwischen den Erwartungen der Auftraggeber und der aktuellen Leistungsfähigkeit der Logistikunternehmen. An erster Stelle nennen die Befragten dabei die Angst und den erforderlichen Schutz vor Warendiebstahl. Zunehmend gewinnen aber auch die folgenden Aspekte an Bedeutung, die zu erheblichen Störungen in der Lieferkette führen können: Diebstahl von geistigem Eigentum, Produktmanipulationen, Naturkatastrophen oder Beeinträchtigung von wichtigen Verkehrsknotenpunkten, wie etwa bei der Schließung oder Überlastung von Häfen.
Vorteile verspricht sich die Wirtschaft durch eine stärkere Vernetzung mit den Systemen der Logistikdienstleister. Feste Geschäftsbeziehungen und detaillierte Vereinbarungen zwischen Auftraggeber und -nehmer könnten zu deutlichen Kostensenkungen, kürzeren Bestellzeiten und besserem Kundenservice führen. Dem entgegen steht aber gleichzeitig noch die Angst vor Verlust von Kontrolle, Transparenz und Kompetenz sowie die Sorge über eine mögliche Abhängigkeit von dem externen Serviceanbieter.
Für die diesjährige Studie wurden insgesamt 1.644 Logistik-Manager aus Nordamerika, Europa, Asien/Pazifik und Lateinamerika im Rahmen einer webbasierten Umfrage befragt. Zusätzlich antworteten auch einige Logistik-Manager aus anderen Regionen wie Südamerika und Naher Osten, jedoch wurden diese Regionen nicht umfassend untersucht. Die Ergebnisse der Umfrage wurden anschließend durch die Ergebnisse eingehender 'Fokus-Gruppen' ergänzt, die in diesem Jahr ein neuer Bestandteil der Studie waren. Die Interviews wurden mit Branchenbeobachtern und -experten durchgeführt, wobei insbesondere auf die speziellen Themen eingegangen wurde, die sich aus der diesjährigen Umfrage ergeben hatten: integrierte Dienstleistungen, 'ökologische' Lieferkette und Sicherheitsaspekte. Außerdem wurde die Capgemini- Methode Accelerated Solutions Environment® (ASE) als Arbeitsumgebung für ein Brainstorming eingesetzt, in der Entscheider bei gemeinsamen Themen zusammenarbeiten konnten. Die Befragten wurden gebeten, sich einen 3PL-Anbieter als Unternehmen vorzustellen, das eine oder mehrere Logistikleistungen für seine Kunden erbringt, während ein 4PL-Anbieter zusätzlich durch darüber hinaus gehende Logistikleistungen und Mehrwertleistungen gekennzeichnet ist.
Detaillierte Ergebnisse liefert die 40-seitige Studie im Internet unter: www.dpwn.com/3pl
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