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Rhenus setzt in den BRIC-Staaten auf Präsenz und interkulturelles Management |
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"Werte schaffen – Kulturen verbinden" lautet das Motto des 25. Deutschen Logistik-Kongresses vom 22. bis 24. Oktober 2008 in Berlin. Für die Rhenus-Gruppe, die mit einem Stand auf dem Kongress vertreten ist, zählen Brasilien, Russland, Indien und China (BRIC) zu den wichtigsten Wachstumsmärkten. Seit vielen Jahren ist der Logistikdienstleister Rhenus dort mit einer Mischung aus westeuropäischem Logistik-Know-how sowie einheimischen Sprach- und Landeskenntnissen tätig.
Uwe Oemmelen, Vorstand bei Rhenus: „Trotz weltweiter Finanzkrise wird sich die Ausweitung der internationalen Arbeitsteilung nicht aufhalten lassen. In den BRIC-Staaten, in denen rund 40 Prozent der Weltbevölkerung leben, setzen wir nicht auf schnelle Renditen, sondern auf langfristiges Engagement.“ Aus seiner Sicht gehört die Einbindung der großen Schwellenländer in die weltweiten Supply Chains zu den größten Herausforderungen westlicher Industrie- und Handelsunternehmen. Denn in diesen Ländern würden auch in diesem Jahr Wachstumsraten erwartet, die deutlich über denen der USA oder Europas liegen.
Die Rhenus-Gruppe ist in den BRIC-Staaten mit insgesamt 21 eigenen Niederlassungen und zahlreichen Partnern tätig. Das Unternehmen bietet seinen Kunden alle Dienstleistungen aus den Geschäftsbereichen Contract Logistics, Freight Logistics und Port Logistics an. „Neben den ‚Brot-und-Butter-Geschäften’ Landverkehre, Luft- und Seefracht sowie Containerlogistik, können wir dort auch Bahnverkehre und Hafendienstleistungen offerieren, zum Beispiel den Umschlag und Transport von Stahl, Papier oder Holz“, so Oemmelen. „Ein Schlüsselfaktor für die konstante Qualität an allen Standorten ist die Personalentwicklung“, sagt Oemmelen. „Erfolgreiche und nachhaltige Zusammenarbeit kann nur stattfinden, wo Kenntnisse der kulturellen Werte und Prägungen des jeweiligen Gegenübers vorhanden sind.“
Dazu setzt Rhenus auf eine Mischung aus westeuropäischem und einheimischem Personal. Gerne werden Mitarbeiter eingestellt, die bereits über Erfahrung in internationalen Unternehmen und damit über entsprechende Sprach- und Landeskenntnisse verfügen, zusätzlich besteht die Möglichkeit durch Praktika, Schulungen oder Trainings in ausländischen Niederlassungen zu arbeiten. Gerade in den Schwellenländern ist qualifiziertes Personal gesucht, daher strebt Rhenus eine geringe Fluktuation auf allen Ebenen an.
Obwohl die Bezeichnung BRIC-Staaten eine Einheit suggeriert, handelt es sich doch in Wirklichkeit um vier Länder mit sehr verschiedenen wirtschaftlichen und politischen Voraussetzungen. Daraus resultiert auch das unterschiedliche Engagement der Rhenus:
In Russland ist das Unternehmen bereits seit 20 Jahren präsent und hat dort heute zwölf eigene Niederlassungen. Parallel zu den Investitionen westlicher Industrie- und Handelsunternehmen wird die Rhenus dort weiterhin gemeinsam mit ihren Kunden wachsen.
In China ist Rhenus seit sechs Jahren mit eigenen Büros vertreten. „Noch speist sich der große wirtschaftliche Erfolg Chinas aus den niedrigen Lohnkosten, doch die Produkte werden hochwertiger, so dass die Exporte steigen“, schätzt Oemmelen. „Andererseits gehe ich davon aus, dass das Land noch lange auf Importe von Maschinen, Pharma- oder Chemieprodukte angewiesen sein wird.“
Vor einem Jahr hat eine Tochterfirma der Rhenus, RMK Logistics do Brasil ein Büro in Santos, Brasilien eröffnet. Darüber hinaus arbeitet das Unternehmen mit einem einheimischen Logistikdienstleister zusammen. Das große Engagement deutscher Unternehmen in Brasilien und die zunehmende Stabilität der Wirtschaft versprechen dort weiteres Wachstum.
In Indien hat die Rhenus Tochter Maxx Intermodal Systems ein Büro in Mumbai und eine Beteiligung an der Firma Rosemount. Mit seinen starken Wachstumsraten gilt Indien als ein Zukunftsmarkt auch für deutsche Unternehmen. Insbesondere die hohe Inlandsnachfrage beflügelt dort die Wirtschaftsentwicklung.
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