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Die Logistik-Welt zu Gast in Berlin
Der 25. Deutsche Logistik-Kongress vom 22. bis 24. Oktober 2008 in Berlin unter dem Motto "Werte schaffen, Kulturen verbinden" wird mit seinem thematisch vielseitigen, internationalen Programm dem Anspruch eines 'Jubiläumskongresses' rundum gerecht. BRIC, Next11, grüne Logistik oder auch virtuelle Realitäten sind nur einige der Programmpunkte.

Hauptvorträge von Dr. August Oetker, Hartmut Ostrowski, Jürgen R. Thumann, Prof. Anil K. Gupta, Prof. Dr. Peter Krause, Eivind Kolding und Dr. Frank Appel am ersten und letzten Kongresstag stehen ebenso für die Vielfalt der Logistik wie die Vorträge von Top-Referenten aus den BRIC-Ländern Brasilien, Russland, Indien und China am Donnerstag.

Zugesagt haben unter anderem der brasilianische Minister für Häfen, Pedro Brito, und der Präsident der Russischen Eisenbahnen, Vladimir Jakunin. Er diskutiert mit Bahnchef Hartmut Mehdorn über "Perspektiven für internationale Kooperationen auf der Schiene". Den Gastvortrag zum Abschluss des Kongresses am Freitag hält Prof. Dr. Horst Teltschik, langjähriger Leiter der Münchner Konferenz für Außen- und Sicherheitspolitik. Neben den Themen der Gastländer und der globalen Supply Chains präsentiert der Kongress Ideen und Konzepte grüner Logistik. Es geht unter anderem um logistikgerechte Produktgestaltung, um Logistiktechnologien im 21. Jahrhundert, um virtuelle Realitäten und um eine erste Bilanz aus Wissenschaft und Praxis zum Bachelor- und Masterabschluss in der Logistik.

Bereits am Vorabend des Kongresses wird der Medienpreis Logistik verliehen, im Mittelpunkt des Gala-Abends steht der Deutsche Logistik-Preis. Und bis zum Schluss spannend bleibt es wie immer beim Wissenschaftspreis Logistik, über den am letzten Kongresstag entschieden wird. Die Outdoorsequenzen am Donnerstag zeigen den Teilnehmern die Logistikpraxis und führen zu Bombardier, zum Flughafen Berlin Brandenburg International, zu Philip Morris, zu eCom Logistik und zur Verkehrsmanagement Zentrale Berlin. Ein besonderes Angebot gibt es diesmal für Studenten, Absolventen und Young Professionals. Sie sind eingeladen, am Freitag ab 9.30 Uhr an einem Karriereforum teilzunehmen.

Vor 25 Jahren
Als der "Deutsche Logistik-Kongreß ’84" am 24. Oktober vor 25 Jahren seine Türen öffnete, hatte er die erste Hürde bereits genommen: Rund 700 Teilnehmer waren gekommen, weit mehr als von den Organisatoren erwartet. Neben heute eher anachronistisch anmutenden Vorträgen wie "Einsatz und Möglichkeiten des Personal Computers als Hilfsmittel für den Logistiker" hatten die Organisatoren Themen auf dem Programm, die auch noch heute aktuell sind: "Produktivität – Flexibilität durch Logistik" oder "Produktionssynchrone Zulieferung". Der Erfolg beflügelte die Organisatoren und Gründungsväter, den Kongress jährlich zu veranstalten.

Ein Grundgedanke hinter dem Kongress war, mit entsprechender Öffentlichkeitswirkung logistisches Wissen unter den Fachleuten zu verbreiten und mittelbar auch ins breite Publikum zu tragen. Eine wichtige Rolle war dem Kongress von Anfang an als Plattform für Kontakte und Geschäftsanbahnungen zugedacht. Auf keiner anderen Veranstaltung in Deutschland ist "der Logistikmarkt" so greifbar wie auf dem DLK. Seit 1985 wird er von einer Fachausstellung begleitet. Die Zahl der Stände verzehnfachte sich in dieser Zeit von 20 auf zuletzt gut 200. Hinzu kommt eine Vielzahl von Meetings und Unternehmenstreffs. 1992 übertraf der DLK zum ersten Mal die Marke von 1.000 Teilnehmern. Heute ist der Deutsche Logistik-Kongress die wichtigste jährlich ausgerichtete Logistikveranstaltung Europas. Er hat sich in 25 Jahren zum zentralen Treffpunkt der Wirtschaft in Deutschland entwickelt. Jedes Jahr kommen aber auch mehr ausländische Gäste, um vom Wissensaustausch und den konzentrierten Kommunikationsmöglichkeiten zu profitieren. 3.500 Teilnehmer aus 50 Nationen und mehr als 200 Austeller wie im Jahr 2007 sprechen eine deutliche Sprache.
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Branchenbuch: Bundesvereinigung Logistik (BVL) e.V.
Datum: 14.10.2008
Quelle: Bundesvereinigung Logistik
Redakteur: uk
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