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Das Bundesfinanzministerium und die Deutsche Bahn haben angesichts der extremen Unsicherheiten an den Finanzmärkten und zur Wahrung eines fairen Preises entschieden, den Börsengang der DB Mobility Logistics AG bei einem besseren Marktumfeld vorzunehmen.
"Der Börsengang der Bahn kommt. Wir werden das Vermögen des Bundes nicht zur Unzeit an den Kapitalmarkt bringen", erklärte Bundesfinanzminister Peer Steinbrück gestern in Frankfurt. "Der Börsengang soll und wird der Stärkung der Bahn dienen – nicht ihrer Schwächung." Der Börsengang stehe nicht in Frage und die Vorbereitungen würden konsequent und zielstrebig fortgeführt, so Steinbrück weiter. "Sobald das Marktumfeld einen erfolgreichen Börsengang möglich macht, sind wir startklar. Die Weichen sind gestellt."
Hartmut Mehdorn, Vorstandsvorsitzender der DB ML AG, sagte: "Wir haben eine überaus positive Resonanz der Investoren erhalten. Unsere Equity Story wird verstanden, und es wird akzeptiert, dass wir ein sicherer und solider Wert sind. Angesichts der extrem hohen Volatilität und Verunsicherung an den weltweiten Kapitalmärkten, insbesondere seit Anfang dieser Woche, haben wir uns aber gemeinsam mit unserem Eigner, dem Bund, entschlossen, den Zeitplan anzupassen."
Diethelm Sack, Vorstand Finanzen und Controlling der DB ML AG, ergänzte: "Wir werden den Markt jetzt sorgfältig beobachten und bleiben kurzfristig handlungsfähig. Den Dialog mit potentiellen Investoren werden wir in der Zwischenzeit fortsetzen."
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