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Intelligente Umfuhr entlastet Strasse |
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Ein umweltschonendes Konzept feiert Jubiläum: 100.000 TEU (Standardcontainer) haben die HHLA-Tochter UNIKAI und ihr Partner Deutsche Binnenreederei mit dem Binnenschiff zwischen dem O'Swaldkai und anderen Hamburger Terminals umgefahren.
Das dynamische Wachstum der Containerverkehre am Hamburger Hafen erfordert intelligente Konzepte, die alle Verkehrsträger optimal vernetzen. Zunehmend werden auch Binnenschiffe in den Containertransport einbezogen, beispielsweise bei der Umfuhr zwischen einzelnen Terminals im Hafen. Die HHLA-Beteiligung UNIKAI Lagerei- und Speditionsgesellschaft mbH und die Deutsche Binnenreederei AG (DBR) nutzen bereits seit 2001 die "nasse Umfuhr" und feierten am 25. September den 100.000sten transportierten Standardcontainer (TEU). Das Konzept entlastet Straßen und Brücken im Hafengebiet deutlich, außerdem verbrauchen Binnenschiffe weniger fossile Brennstoffe und haben einen 70 Prozent geringeren Kohlendioxid-Ausstoß als Lkw. Hochgerechnet auf 100.000 TEU wurden insgesamt etwa 334 Tonnen Kohlendioxid-Emission vermieden.
Die Schubschiffverbände der DBR transportieren in drei Lagen übereinander bis zu 210 TEU und machen jeweils mehr als 100 LKW-Fahrten überflüssig. Sie fahren in Spitzenzeiten wöchentlich bis zu 1.600 TEU, meist als 40-Fuß-Stahlboxen, in denen der Fahrzeuglogistiker UNIKAI zwei Neuwagen verstaut hat. DBR bringt die Autos im Container vom Mehrzweckterminal O'Swaldkai zu anderen Hamburger Terminals, wo sie gleich auf große Liniendienste verladen werden. Von dort übernehmen die Binnenschiffe Leercontainer zurück zum O'Swaldkai.
Auf den HHLA-Terminals ist das Binnenschiff schon im dritten Jahr hintereinander der am stärksten wachsende Verkehrsträger. Im 1. Halbjahr 2008 wuchs die Menge aller umgeschlagenen Binnenschiff-Container um etwa 50 Prozent auf ca. 80.000 TEU. Ein großer Teil davon sind Umfuhren, es wird aber auch eine wachsende Zahl von Verbindungen zu Binnenhäfen an der Elbe abgefertigt. Im Hamburger Hafen erledigen die kooperierenden Firmen DBR und Walter Lauk nach eigenen Aussagen nahezu 100 Prozent der "nassen" Containerumfuhren. Sie wollen demnächst spezielle Schubverbände einsetzen, die bis zu 240 TEU transportieren. So können in Zukunft noch mehr Boxen vom Lkw, der weiterhin die überwiegende Mehrheit der Umfuhren im Hafen erledigt, auf das ökologisch vorteilhafte Binnenschiff verlagert werden.
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| Datum: | 30.09.2008 |
Quelle: | HHLA |
Redakteur: | uk |
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