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Fahrzeug-Tracking mit tim |
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ticom stellt neue Lösung für das Transportmanagement vor: Aktuelle Position und Status aller eingesetzten LKW auf einer Karte, dazu Verkehrsinformationen aus ganz Europa – alles auf einem Monitor und ohne Festeinbau im Lkw.
Studien zufolge ist bisher nur jeder dritte LKW im deutschsprachigen Raum mit Telematik-Einrichtungen ausgestattet. Die meisten Disponenten müssen den Fahrer anrufen, um zu erfahren, wo sich das Fahrzeug gerade befindet. Kurzfristige Aufträge können nur nach umfangreichen Recherchen disponiert werden. Informationen über Verspätungen oder Notfallsituationen treffen in der Regel zeitverzögert ein. Trotzdem scheuen viele Logistikdienstleister vor der Anschaffung von Telematik-Systemen zurück. Warum?
Aus der Praxis für die Praxis
Die derzeit erhältlichen Systeme übersteigen häufig sowohl den Bedarf als auch die Budgets der Unternehmen. "Angeboten wird, was technisch machbar ist, nicht, was tatsächlich im Tagesgeschäft benötigt wird", hat Reinhard Mairhofer beobachtet. Mit über 20 Jahren Berufserfahrung in der Logistikbranche kennt der 55-Jährige die Anforderungen von Disponenten.
2007 gründet Mairhofer die "transport-inside (ticom) Internetservices GmbH" mit Sitz in Kufstein (Österreich). Mit dem Ziel, das Tagesgeschäft effizienter zu gestalten und die Servicequalität zu verbessern, entwickelte das Unternehmen eine Traffic Management Lösung, mit der sich der Disponent jederzeit mit einem Blick über die für ihn wichtigen Ereignisse während eines Transportes informieren kann: Fahrzeugtracking, Statusmeldungen, Übersicht über den Streckenverlauf, Verkehrs- und Staumeldungen sowie ein Verzeichnis sicherer LKW-Parkplätze werden im transport-inside-Webportal angezeigt.
"Verkehrsinformationen aus ganz Europa bietet derzeit nur transport-inside", betont Mairhofer. "Wir sind an diverse Verkehrs-Webcam-Systeme angeschlossen und bauen diese Anbindungen kontinuierlich aus."
Intuitive Bedienung
Der Sender in den Fahrzeugen ist das transport-inside mobile – kurz tim. Auf den ersten Blick ist tim ein übersichtliches, handelsübliches Touch-Screen-Handy, auch die Kosten sind vergleichbar. Bei genauerem Hinsehen offenbart es sich jedoch als Schweizer Offiziersmesser für die Fahrzeug-Disposition, das die Funktionen von Ortung, Navigation und Kommunikation in sich vereint.
Mit seinem eingebauten GPS-Empfänger ortet das Gerät europaweit seinen Standort – und damit den des registrierten Fahrers oder LKW. Die Zuordnung kann bei Bedarf vom Kunden – jedoch nicht vom Fahrer – geändert werden, so dass sich tim fahrer- und fahrzeugunabhängig einsetzen lässt. "Konventionelle Telematiksysteme sind meist fest in den LKW eingebaut", so Mairhofer. "tim braucht noch nicht mal eine externe GPS-Antenne."
Als Disponent im Web live dabei
Die Position wird in wählbaren Zeitintervallen automatisch an transport-inside übertragen – oder sofort bei Abfrage des Disponenten. Zusätzlich löst der Fahrer Statusmeldungen aus, indem er eines der drei selbsterklärenden, sprachunab-hängigen Symbole auf dem Touchscreen berührt: Abfahrt bzw. Ankunft, Stau bzw. Stauende und SOS. Somit wird der gesamte Transportablauf für den Disponenten auf einen Blick nachvollziehbar. Mit dem vierten Symbol schaltet der Fahrer auf "Handy" um.
Die Daten sendet tim per GPRS an das Web-Portal "transport-inside". Hier sieht der Disponent "seine" Fahrzeuge in einer Liste und auf der Karte mit dem aktuellen Status. Beim Anklicken des einzelnen LKW erscheint der komplette Routenverlauf mit allen Stationen und Meldungen. Mit dem transport-inside-Ticket kann der Disponent auch seinen Kunden einen temporären Zugang zum Portal ermöglichen, so dass diese ihre Ladung verfolgen können.
"transport-inside bietet echtes all-in-one mobile Tracking", sagt Mairhofer. Er sieht in seinem System eine Lösung für Transportunternehmer, die alles auf einen Blick haben wollen und sich gegen den Erwerb aufwendiger Telematik-Einrichtungen entschieden haben. Interessant dürfte tim aufgrund seiner Flexibilität und des günstigen Anschaffungspreises auch für Spediteure sein, die mit Subunternehmern ohne Ortungssysteme arbeiten – und für jeden anderen, der etwas verfolgen möchte.
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