|
Openfield, geplanter britischer Zusammenschluss der Agrarkooperative Grainfarmers und des Unternehmens Centaur Grain, hat mit DHL Exel Supply Chain einen Fünf-Jahresvertrag über einen Gesamtwert von rund 154 Millionen Euro abgeschlossen. Gemeinsam mit Getreidetransporteuren, die schon jetzt für das von britischen Landwirten betriebene Agrarversorgungs- und Marketingunternehmen tätig sind, soll DHL eine effizientere Lieferkette in der Getreidelogistik aufbauen.
Grainfarmers, Centaur Grain und DHL arbeiten bereits seit drei Jahren zusammen, um steigenden Betriebs- und Nahrungsmittelkosten durch verbesserte Lieferprozesse entgegenzuwirken. DHL bringt dabei seine unter anderem in der Automobil- und Baubranche gewonnen Erfahrungen ein, um auch für die britische Getreidewirtschaft effektive Logistikverfahren zu entwickeln.
Bei einer unternehmensweiten Umsetzung dieser Prozesse würden sich so pro Jahr bis zu zehn Prozent der üblichen Transportwege vermeiden und gleichzeitig der CO2-Ausstoß um rund 2.500 Tonnen verringern lassen. "Die Zusammenarbeit mit DHL in den vergangenen Jahren hat verdeutlicht, wie hoch das Einsparpotenzial in der Nahrungsmittellogistik ist", sagt Tim Davies, designierter Geschäftsführer von Openfield. "Jetzt, da Openfield jedes Jahr für den Transport von bis
zu 20 Prozent der britischen Getreideernten verantwortlich sein wird, begrüßen wir die Aufnahme von DHL in unser Team ganz besonders."
Openfield wird ca. 120.000 Getreidetransporte pro Jahr durchführen. Über einen so genannten Control Tower, den DHL in der Zentrale von Openfield in Colsterworth, Lincolnshire, eingerichtet hat, wird der Logistiker diese Transporte zukünftig steuern sowie Bestellungen, Zahlungsströme, Liefernachweise und weitere Servicedienstleistungen abwickeln.
|