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Ersatzteile aus Frankreich auf die Färöer-Inseln |
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Wer als Logistikanbieter weltweite Distribution verspricht, ist sich bewusst, dass dieses Versprechen bisweilen auch die Lieferung an entlegene, ja "exotische" Zielorte umfassen kann - beispielsweise zu den im fernen Nordatlantik liegenden Färöer-Inseln. Auf der zu Dänemark gehörenden Inselgruppe trat kürzlich ein logistisches Problem auf, mit dessen Lösung das Unternehmen time:matters beauftragt wurde.
Ein Lkw, der zum Fuhrpark eines großen Schiffsbaubetriebs gehört, war nachmittags mit einem gravierenden Getriebeschaden liegengeblieben. Die Bootsbauer alarmierten sogleich die örtliche Vertragswerkstatt des Lkw-Herstellers, jedoch waren die zur Reparatur benötigten Ersatzteile weder auf einer der Inseln noch im dänischen Mutterland verfügbar - vielmehr mussten sie aus einem in Frankreich ansässigen Lager des Fahrzeugproduzenten herbeitransportiert werden. Trotz der Komplexität des Problems durfte nicht viel Zeit vergehen, denn die Schiffsbauingenieure sind stets auf jedes ihrer Fahrzeuge dringend angewiesen.
time:matters löste das Problem im Rahmen seines Geschäftsfeldes Spare Parts Logistics ("Zeitkritische Ersatzteillogistik"). Der Dienstleister hatte vor einiger Zeit mit dem Lkw-Produzenten eine Transportvereinbarung getroffen, die die regelmäßige Belieferung der skandinavischen Länder beinhaltet - mit einer Liefergarantie bis spätestens 14.00 Uhr deutscher Zeit. Da diese Vereinbarung, wenn auch nur in Ausnahmefällen, auch für die Färöer-Inseln gilt, begannen die Experten in der time:matters-Zentrale in Neu-Isenburg bei Frankfurt am Main umgehend mit der Planung des schnellstmöglichen Sendungsverlaufs. Dieser Verlauf gestaltete sich wie folgt:
Ein time:matters-Kurier holte die Ersatzteile um 19.45 Uhr in dem französischen Lager ab und brachte sie unverzüglich zum Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden. Hier, im sogenannten Baden-Airpark, wurde die Fracht in eine time:matters-Maschine verladen, die um 21.00 Uhr gen Norden abhob. Nach einer kurzen Zwischenlandung in Erfurt, wo weitere dringende Ersatzteile für einen anderen Auftraggeber an Bord genommen wurden, traf die für den Nordatlantik bestimmte Lieferung gegen 1.00 Uhr nachts in Kopenhagen-Roskilde ein. Von hier aus, dem kleineren der beiden Flughäfen der dänischen Hauptstadt, wurden die Teile per Lieferwagen zum größeren Kopenhagener Airport Kastrup gefahren, wo schließlich ein Linienflug der Atlantic Airways um 8.55 Uhr in Richtung Färöer startete. Nach zweieinhalbstündigem Flug erreichte die dringend erwartete Fracht die entlegene Inselgruppe - keine 24 Stunden nach Eintritt des Getriebeschadens an dem Schiffsbauer-Lkw.
Hier erfahren Sie mehr über time:matters.
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