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SAF-Holland erwirbt Tochtergesellschaft der Georg Fischer AG |
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Die SAF-Holland S.A. sowie die Georg Fischer AG, Schaffhausen (Schweiz), haben sich geeinigt, dass SAF-Holland alle Kapitalanteile an der Georg Fischer Verkehrstechnik GmbH, Singen, einer Tochtergesellschaft der Georg Fischer AG, übernehmen wird. Die Akquisition ist ein wichtiger Schritt in der Wachstumsstrategie von SAF-Holland: Durch sie stärkt die Gesellschaft ihre Position in den europäischen Märkten für Sattelkupplungen und wird zu einem bedeutenden Zulieferer hierfür auch in der europäischen Lkw-Industrie. SAF-HOLLAND kann dabei von seinen Erfahrungen als Marktführer für Sattelkupplungen in Nordamerika profitieren.
Nur 18 Monate nach dem Zusammenschluss von SAF und Holland rundet der Konzern damit sein europäisches Programm mit technologischen Produkten ab und erweitert sein Trailer-Geschäft um den Lkw-Sektor in Europa. Die seit der Integration der Gesellschaften SAF und Holland eingeleiteten Maßnahmen zur Nutzung von Synergieeffekten verlaufen zügig und reibungslos.
"Mit dem Erwerb der Georg Fischer Verkehrstechnik GmbH schließen wir unsere strategische Lücke und können uns als internationaler Komplettanbieter und Partner für die Truck- und Trailer-Industrie positionieren", sagt Rudi Ludwig, CEO der SAF-Holland S.A.
Die Georg Fischer Verkehrstechnik GmbH produziert und vertreibt Sattelkupplungen und Trilex-Räder für den Nutzfahrzeugsektor und erwirtschaftete 2007 mit rund 80 Mitarbeitern einen Umsatz von über 60 Mio. Euro. SAF-Holland erwartet von der Akquisition einen überdurchschnittlich positiven Ergebniseffekt für das Geschäftsjahr 2009. Dabei soll die bisherige Geschäftstätigkeit des Singener Unternehmens weitergeführt werden. Die Transaktion bedarf noch der Zustimmung der Kartellbehörden. Über den Kaufpreis haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart.
Es ist geplant, die Akquisition über einen Mix aus Fremdkapital und zusätzlichem Eigenkapital zu finanzieren. Das Board of Directors der SAF-Holland S.A. wird dazu eine Kapitalerhöhung aus genehmigten Kapital um knapp unter 10 Prozent beschließen. SAF-Holland beabsichtigt, die neuen Aktien bei institutionellen Investoren in Europa zu platzieren und damit den Freefloat zu erhöhen. Pamplona Capital Partners I LP, die über 34,5 Prozent der Aktienanteile von SAF-Holland S.A. verfügen, beabsichtigen, einen wesentlichen Teil der Kapitalerhöhung zu zeichnen. Zusätzlich haben sie eine Garantie zur Zeichnung aller nicht platzierten neuen Aktien abgegeben.
"Das Unternehmen kann jetzt Chancen wahrnehmen, die der Markt bietet. Deshalb möchten wir SAF-Holland die Transaktion ermöglichen und haben dazu auf Bitte des Boards die Garantie zur Zeichnung aller neuen Aktien gegeben, die nicht platziert werden", sagt Martin Schwab, Partner von Pamplona Capital Partners.
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