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Siemens Healthcare ist neuer time:matters-Kunde |
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time:matters hat Siemens Healthcare (Erlangen), einen Geschäftsbereich der Siemens AG, als Kunden im Bereich Zeitkritische Ersatzteillogistik gewonnen und rückwirkend zum 1. April 2008 einen entsprechenden Kooperationsvertrag abgeschlossen. time:matters übernimmt damit die Ersatzteilversorgung in den skandinavischen Ländern sowie in Italien für Siemens Healthcare.
time:matters hält für Siemens Healthcare ein spezielles "In-Night-Netzwerk" vor, das dafür sorgt, dass Ersatzteile für sensible medizinische Gerätschaften über Nacht innerhalb von zwölf bis 14 Stunden vom Ersatzteillager zum Einsatzort befördert werden können. So gelingt es, dass beispielsweise ein für die Reparatur eines defekten Kernspintomographen dringend benötigtes Bauteil, das abends um 18.30 Uhr im Ersatzteillager abgeholt wird, am nächsten Morgen um 8.00 Uhr in der betreffenden Klinik zur Verfügung steht. Über den "In-Night-Service" hinaus können ergänzend, je nach individueller Anforderung im konkreten Einsatzfall, bestimmte Zusatzservices aktiviert werden, etwa Courier Solutions oder "On-Board-Kuriere". Aber auch weniger zeitkritische Lieferungen werden mittels "Overnight-Service" oder dank der "End of Business Day"-Konzeption im Transport-Portfolio von Siemens Healthcare abgedeckt.
Da time:matters gerade in der Zeitkritischen Ersatzteillogistik weiteres Wachstumspotenzial sieht, hat der Logistik-Dienstleister eigens die Tochterfirma time:matters Spare Parts Logistics gegründet, die die spezielle Expertise in diesem Bereich bündelt. Vertragspartner von time:matters Spare Parts Logistics ist auf Siemens-Seite die Zentralstelle Global Shared Services (GSS), Logistics Management, die den Siemens-Sektor Healthcare nach außen hin vertritt und deren Aufgabe unter anderem auch darin besteht, neue Frachtenbündelungspotenziale zwischen Siemens-Sektoren und externen Unternehmen auszuhandeln.
Der steigende Bedarf an individuell-flexiblen, gleichermaßen schnellen wie zuverlässigen Lösungen in der Ersatzteillogistik erwächst laut time:matters-CEO Franz-Joseph Miller hauptsächlich aus der Tatsache, dass immer mehr Industriezweige aus Kostengründen die dezentrale Lagerhaltung von Ersatzteilen zugunsten zentralisierter Bevorratung aufgeben. So habe Siemens Healthcare circa 40.000 Lagerartikel, die als Ersatzteile für seine Produkte vorgehalten werden müssen und die noch vor wenigen Jahren über viele dezentrale Lager rund um den Globus bevorratet wurden, auf weltweit nur noch drei Distributionszentren und einige wenige regionale Lager konzentriert. "Dass im Zuge dieser Entwicklung die Herausforderungen an die Ersatzteillogistik erheblich gewachsen sind und weiter zunehmen werden, liegt auf der Hand", so der time:matters-CEO.
Auch die stetig steigende Bedeutung des After-Sales-Service trägt dazu bei, dass sich die Nachfrage nach Ersatzteillogistik-Lösungen kontinuierlich erhöht. So werden bei Siemens Healthcare jährlich etwa 650.000 Ersatzteile auf den Weg gebracht und in über 160 Länder geliefert.
Hier erfahren Sie mehr über time:matters.
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