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Contargo-Terminals Koblenz und Ludwigshafen: Sicherheit mit Zertifikat |
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Mit der Zertifizierung seiner Container-Terminals Koblenz und Ludwigshafen gemäß "International Ship and Port Facility Security Code" (ISPS) macht sich Contargo zum Vorreiter für mehr Sicherheit in Binnenterminals. Ralf Gerlach, im Contargo-Netzwerk für Fragen der Sicherheit verantwortlich: "Die Kunden vertrauen uns ihre Ware an, also wollen wir ihnen an allen Standorten mehr Sicherheit bieten. Nach dem DIT in Duisburg haben wir nun unsere Terminals Koblenz und Ludwigshafen ertüchtigt, weitere werden folgen."
Bislang besteht nur für Seehäfen die Verpflichtung, Sicherheits-Standards nach ISPS einzuführen. Fachleuten zufolge werden aber auch die Binnenhäfen bald folgen. Das Verfahren für die Rheinland-Pfälzischen Terminals Koblenz und Ludwigshafen wurde von der Hafensicherheitsbehörde Düsseldorf im Rahmen der Amtshilfe begleitet.
Die umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen umfassen unter anderem die komplette Einfriedung des Geländes, die Kameraüberwachung sensibler Bereiche, wie die Kaimauer, und die Erfassung aller Personen, die das Terminal betreten wollen. Das Terminal in Ludwigshafen besaß als zertifiziertes Gefahrgutlager gemäß Bundes-Immisionsschutzgesetz bereits einen hohen Sicherheitsstandard. Ralf Gerlach, der sich jedes Jahr einem Wiederholungs-Audit stellen muss, schweigt sich über weitere Maßnahmen aus: "Wir wollen ja den Spitzbuben keine Steilvorlage geben."
Transporte in die USA werden durch die ISPS-Zertifizierung wesentlich erleichtert. Zu den Standardfragen bei C-TPAT Audits ("Customs-Trade Partnership Against Terrorism") gehört nämlich auch, ob ISPS schon besteht. Hans-Peter Hofmann, Geschäftsführer des Contargo-Terminals in Ludwigshafen: "Die Zerfizierungen bereiten viel Aufwand und sind auch für Besucher nicht immer ein Vergnügen. Unsere Kunden jedoch, Verlader, Reeder und Spediteure, schätzen das Mehr an Sicherheit sehr."
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