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SAF-Holland S.A. treibt Reorganisation voran |
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Die SAF-Holland S.A. hat planmäßig ihre Produktion von Königszapfen und Sattelkupplungen in ihrem früheren Holland-Werk Schloss Holte, Westfalen, eingestellt. Das Unternehmen verlagerte die Aktivitäten nach Wörth am Main in ein bestehendes Werk für Achssysteme. Damit hat SAF-Holland eine der vorgesehenen Maßnahmen zur Straffung ihrer Produktionseinheiten realisiert. Durch die Konsolidierung steigt einerseits die Produktivität, andererseits sinken die Infrastrukturkosten und der Verwaltungsaufwand.
Ein Teil der rund zwanzig Mitarbeiter aus Schloss Holte hat sich für einen Wechsel nach Wörth entschieden, weitere Arbeitsplätze werden am nordbayerischen Standort geschaffen. SAF-Holland beabsichtigt ihre Produktion von Königszapfen in Wörth in den kommenden Wochen aufzunehmen. Die Produkte werden in erster Linie im Ersatzteilgeschäft vertrieben. Hier greift das Unternehmen auf ein Netzwerk von rund 8.000 Servicepartnern weltweit zu. Eine weitere Werksschließung wird bis September dieses Jahres in Holland, Michigan, USA, erfolgen. Die weiteren neun nordamerikanischen Werke will die Unternehmensführung mittelfristig durch bessere Ausnutzung der bestehenden Flächen auf sieben bis acht Werke reduzieren.
"Die Standortverlagerung zeigt deutlich, wie der Zusammenschluss der deutschen SAF und der amerikanischen Holland unsere Produktivität und unser Wachstum auf Dauer stärkt. Das betrifft die Verbesserung der Profitabilität durch Standortkonsolidierungen genauso wie die Erweiterung unseres Produktprogramms in Europa und USA", so Rudi Ludwig, CEO der SAF-Holland S.A. Aus der Zusammenführung der beiden Traditionsunternehmen SAF und Holland im Dezember 2006 ist ein globaler Zulieferer mit einem breiten Produktspektrum hervorgegangen, der sowohl namhafte Hersteller von Anhängern als auch von Lkw und Bussen beliefert.
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