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Güter zurück auf die Schiene |
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Den Gütertransport von der Straße auf die Schiene verlegen - dafür steht das Projekt MAEKAS, in dem die SBB Cargo, die Mülheimer Verkehrsgesellschaft, die Neuss-Düsseldorfer Häfen sowie die Wanne- Herner Eisenbahn und der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Universität Duisburg-Essen zusammenarbeiten. Gefördert wird MAEKAS (Management von projektbezogenen Allianzen zwischen lokalen und überregionalen Eisenbahnverkehrsunternehmen für kundenspezifische Akquisitionsstrategien) mit einer Million Euro vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi).
Davon entfallen allein auf das Institut für Produktion und Industrielles Informationsmanagement an der UDE ca. 605.000 Euro. Mit dem Projekt angesprochen werden sollen vor allem kleine und mittlere Unternehmen, die in früheren Zeiten ihre Güter über die Deutsche Bahn transportiert haben und daher noch über Gleisanschlüsse verfügen, heute aber die Straße als Transportweg nutzen. Unternehmen, die schon einen Teil ihrer Waren über die Bahn transportieren, sollen darin bestärkt werden, dies noch auszuweiten. MAEKAS will zeigen, dass die Bahn durchaus einem Preisvergleich mit dem Straßenverkehr standhalten und auch auf individuelle Kundenwünsche eingehen kann. Bisher gilt die Schiene im Vergleich zur Straße noch als unflexibel.
MAEKAS kann durch seine zahlreichen Kooperationspartner die Bedürfnisse von Kunden und Eisenbahnverkehrsunternehmen besser aufeinander abstimmen. "Individualisierungsmöglichkeiten bestehen bei der 'intelligenten' Bündelung von Einzelwagenverkehren, die von Kunden je nach Nachfrage mengen-, zeit- und zielabhängig zu Ganzzügen zusammengestellt werden", erklärt Frau Dipl.-Kff. Sabine Hertrampf aus dem Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der UDE. "Als Instrument zur 'intelligenten' Verkehrsbündelung wird ein mathematisches Optimierungsmodell mithilfe von Techniken des Operations Research entwickelt."
Im Verbundprojekt wird außerdem mit Unterstützung eines Softwarespezialisten eine logistische Kalkulationssoftware entwickelt, mit der die Einspareffekte je Ganzzugbündelung konkret zu berechnen sind. Die Einspareffekte beziehen sich sowohl auf eingesparte Transportkosten und -zeiten als auch auf eingesparte Treibhausgasemissionen, insbesondere CO2- und NOX-Emissionen.
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