 |
|
 |
|
 |
 |
 |
Mehreinnahmen aus Lkw-Maut für Biodiesel nutzen |
|
|
|
 |
|
"Um in der Speditions- und Biokraftstoffbranche weitere Insolvenzen zu vermeiden, müssen die zusätzlichen Einnahmen, die der Bund durch die Erhöhung der Lkw-Maut erzielen wird, für Biodiesel eingesetzt werden", sagt Claus Sauter, Vorstandsmitglied des Verbandes der Deutschen Biokraftstoffindustrie (VDB). Er fordert, dass die zusätzlichen Erlöse genutzt werden müssen, um die Anhebung der Energiesteuer um sechs auf 15 Cent/Liter auf reinen Biodiesel (B100) zurückzunehmen.
"Das würde B100 für die Speditionen billiger machen und gleichzeitig bewirken, dass die Hersteller von Biodiesel ihre wichtigste Umsatzquelle zurückgewinnen - schließlich macht reiner Biodiesel 60 Prozent des Absatzes aus. Zusätzlich wird die Umwelt geschont, denn mit jedem Liter Biodiesel, der mineralischen Diesel ersetzt, werden 2,2 kg CO2-Emissionen eingespart", sagt Sauter.
Die Bundesregierung will die Lkw-Maut ab 2009 anheben und dadurch Mehreinnahmen von etwa einer Milliarde Euro erzielen. Damit droht nach Angaben des Bundesverbandes Güterverkehr, Logistik und Entsorgung (BGL) etwa 3000 Speditionen in Deutschland die Insolvenz. Auch die Biodieselproduzenten stehen vor massiven wirtschaftlichen Problemen: Die Steuer auf reinen Biodiesel ist seit dem 1.1.2008 um sechs Cent auf 15 Cent angehoben worden und steigt bis 2012 jährlich um weitere sechs Cent. Die Hersteller konnten unter diesen Voraussetzungen Biodiesel zuletzt nicht mehr wettbewerbsfähig anbieten, der Absatz von reinem Biodiesel brach ein. Gleichzeitig stieg der Preis für Rohstoffe stark an und unterlag großen Schwankungen: Raps kostete zeitweise doppelt so viel wie im Vorjahr. Dies hat viele Biodieselproduzenten in Schwierigkeiten gebracht. So musste vor Kurzem auch die Campa AG - einer der ältesten deutschen Biodieselproduzenten - Insolvenz anmelden.
"Wenn es der Bundesregierung um den Erhalt von Unternehmen in der Speditions- und Biokraftstoffbranche geht und sie ihre Klimaschutzziele erreichen will, muss jetzt gehandelt werden. Folgt sie unserem Ansatz, kann die Bundesregierung verlorenes Vertrauen zurückgewinnen", sagt Sauter.
|
 |
 |
Abonnieren Sie den myLogistics-Newsletter |
|
|
|
 |
|
|
 |
 |
So kommen Ihre Meldungen in die myLogistics-News |
|
|
|
 |
|
Senden Sie uns einfach Ihre Pressemitteilungen per eMail an redaktion@mylogistics.net,
per Fax an +49(0)6233/81-1069 oder per Post an AXIT AG, Postfach 1965, 67209 Frankenthal. Dieser Service ist
kostenlos, es gibt jedoch keine Veröffentlichungsgarantie. Mehr dazu...
Sie suchen professionelle Unterstützung bei der Presse- und PR-Arbeit? Hier finden Sie auf die Logistik spezialisierten Agenturen.
|
 |
|
 |