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GEFCO: Drei neue Tochtergesellschaften in Mittel- und Osteuropa |
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GEFCO konsolidiert seine Stellung in Mittel- und Osteuropa, einer der strategischen Regionen der Gruppe, durch die Gründung von drei neuen Tochtergesellschaften. Im April 2007 eröffnete GEFCO eine Niederlassung in Slowenien, darauf folgend in Lettland (Februar 2008) und der Ukraine (Mai 2008). Damit zeigt die Gruppe in der Mehrheit der Länder Mittel- und Osteuropas Präsenz, wo sie im Jahr 2007 einen Umsatz von 261 Millionen Euro erwirtschaftete (+ 58 Prozent gegenüber 2006).
Die Ukraine ist durch ihr Wirtschaftswachstum (über sieben Prozent im Jahr 2007) und ihren expandierenden Logistiksektor ein strategisch bedeutendes Land für GEFCO in der Region Mittel- und Osteuropa. GEFCO wird zunächst den Geschäftsbereich Automotive aufbauen. Dieser Markt ist mit 500.000 jährlich verkauften Fahrzeugen und einem Wachstum von 30 Prozent im Jahr 2007 besonders interessant. Die neue Tochtergesellschaft mit Sitz in Kiew steht unter der Leitung von Jérôme Chevrolet.
Im Februar 2008 errichtete GEFCO eine Niederlassung in Lettland. Der Sitz der neuen Tochtergesellschaft ist in Riga, mit einem der wichtigsten Häfen der baltischen Region und einem Hauptknotenpunkt für den Seeverkehr aus Europa in Richtung Russland und die GUS. Die neue lettische Tochtergesellschaft wickelt den Transport von Neuwagen speziell aus den Häfen der Nord- und Ostsee in verschiedene EU-Länder ab. Außerdem übernimmt sie den Transport von russischen Fahrzeugen der Marke Lada von Riga nach Melun (Frankreich) sowie den Fahrzeugtransport von Antwerpen nach Hamburg für General Motors. Demnächst wird GEFCO Baltikum den Transport von 40.000 Fahrzeugen jährlich aus Polen nach Ungarn, Italien, Frankreich, in die Slowakei und die Tschechische Republik übernehmen. Auch die Sammelguttransporte der lettischen Tochtergesellschaft werden in Kürze begonnen. Die neue Tochtergesellschaft unter der Leitung von William le Clere wird 20 Mitarbeiter zählen.
GEFCO eröffnete im April 2007 auch eine Tochtergesellschaft in Slowenien. Sie profitiert vom starken Wachstum des Hafens von Koper, einem Drehkreuz für die Länder Mittel- und Osteuropas, das einen direkten Zugang zu diversen Regionalmärkten darstellt, insbesondere nach Osteuropa und den Balkan. Von hier aus wickelt GEFCO die Distribution von Neuwagen in Mittel- und Osteuropa ab. Ab 2009 wird GEFCO einen Eisenbahnkorridor zwischen dem Hafen Koper und Mittel- und Osteuropa einrichten. Darüber hinaus transportiert die Gruppe hier Fahrzeuge aus den Werken Trnava (Slowakei) und Kolín (Tschechische Republik) in die Türkei sowie nach Malta und Zypern und wickelt darüber hinaus die Annahme der türkischen Produktion für Mittel- und Osteuropa ab. Auch die Zollabfertigung der Fahrzeuge soll in Zukunft zu den Hauptaktivitäten von GEFCO in dieser Region zählen. Mit seinem umfassenden Angebot von Logistikleistungen im Automotive-Bereich zählt GEFCO zu den wichtigen Akteuren im Hafen, der 2007 mit 500.000 abgefertigten Fahrzeugen zu einer Drehscheibe der Logistik geworden ist. Die neue Tochtergesellschaft unter der Leitung von Frédérik Nartus ist der erste Standort von GEFCO in Slowenien.
In Mittel- und Osteuropa stützt sich die GEFCO-Gruppe heute auf ein Netz von elf Tochtergesellschaften: Polen (1999), Türkei (2002), Tschechische Republik und Russland (2003), Österreich und die Slowakei (2004), Rumänien und Ungarn (2005) sowie Slowenien (2007), die Ukraine und Lettland (2008).
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