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Vor kurzem stellte sich der deutsche Containerschiff-Neubau CAP GABRIEL in Hamburg am HHLA Containerterminal Burchardkai (CTB) vor. Die CAP GABRIEL wird von der Reederei Hamburg Süd betrieben und wird gemeinsam mit Schiffen der Reederei Hapag-Lloyd im Indian Ocean Service (IOS) zwischen Europa, dem Mittleren Osten und dem Indischen Subkontinent eingesetzt.
Die Hafenrotation des IOS lautet: Hamburg, Tilbury, Antwerpen, Gioia Tauro, Jebel Ali, Karachi, Mundra, Nhava Sheva (Mumbai), Gioia Tauro, Hamburg. Dieser neue Dienst ist nach der Beendigung im Mai aus dem bisher mit CMA CGM betriebenen Europe Pakistan India Consortium (EPIC) hervorgegangen. Unter diesem Namen betreibt die Reederei CMA CGM den Dienst alleine weiter.
Die Hafenrotation des EPIC lautet: Tilbury, Hamburg, Antwerpen, Le Havre, Port Said, VAE (Khor Fakkan / Jebel Ali), Karachi, Nhava Sheva (Mumbai), Mundra, Marsaxlokk, Tilbury.
Die CAP GABRIEL ist 264 Meter lang, 32.20 Meter breit und hat eine Ladekapazität von 4.298 TEU und 600 Anschlüsse für Kühlcontainer (Reefer). Bei einer Tragfähigkeit von 53.870 Tonnen erreicht das Schiff einen Maximaltiefgang von 12,75 Metern. Ferner ist das Schiff mit einer Hauptmaschine von MAN B&W ausgestattet, die 36.525 kW leistet und eine Dienstgeschwindigkeit von 24 Knoten ermöglicht.
Zwischen dem Hamburger Hafen und den Fahrtgebieten im Mittleren Osten (Rotes Meer / Persischer Golf) sowie Indien / Pakistan wurden im Jahr 2007 etwa 284.000 bzw. 261.000 TEU im Elbehafen umgeschlagen. Das sind insgesamt etwa 5,5 Prozent der in Hamburg umgeschlagenen Containerladung. In der Relation Rotes Meer / Persischer Golf dominiert auf der Exportseite in Hamburg der Versand von Maschinen, Elektroerzeugnissen und Fahrzeugen. Importiert werden überwiegend Fahrzeugteile, Fertigwaren unter anderem aus Eisen, Blech und Metall (EBM-Waren) sowie Schuhe und Bekleidung.
Im Containerverkehr mit Indien / Pakistan überwiegt der Import. Dabei werden unter anderem Schuhe, Bekleidung und andere Textilien über Hamburg eingeführt. Im Export zählen Maschinen sowie Papier und Pappe zu den bedeutendsten Güterarten. Nicht-containerisierte Stückgüter wie zum Beispiel Halbfertigprodukte aus Stahl sowie große Maschinen und Anlagenteile werden mit Multi-Purpose-Schiffen zum indischen Subkontinent transportiert.
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