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Universität Leeds und CHEP entwickeln 'Umwelt-Rechner'
In Zusammenarbeit mit der Universität Leeds hat CHEP einen 'Umwelt-Rechner' entwickelt, der ermittelt, welche Vorteile die Nutzung von CHEP Paletten anstelle von Tausch- oder Einwegpaletten der Umwelt bringt.

In den meisten Firmen steht das Thema Umweltschutz mittlerweile ganz oben auf der Agenda. CHEP ging bisher immer davon aus, dass seine Paletten-Pooling-Lösung im Vergleich zu den Tausch- und Einwegpaletten erhebliche Umweltvorteile bietet. Dank der Zusammenarbeit mit der Universität Leeds ist CHEP jetzt in der Lage, diese Vorteile wissenschaftlich zu belegen. Beispielsweise durch die Erfassung der Anzahl von Bäumen, die aufgrund des geringeren Holzbedarfes nicht gefällt werden müssen beziehungsweise durch die Menge eingesparter CO2-Emissionen.

Der 'Umwelt-Rechner' arbeitet mit verschiedenen Holzpalettengrößen und ermittelt Einsparungen über einen Zeitraum von 10 Jahren. Das von der Universität Leeds entwickelte Rechenverfahren berücksichtigt als Variable beispielsweise die Anzahl von Materialbewegungen, den Materialbestand sowie die Verluste und die zurückgelegten Transportkilometer. Gleichzeitig berücksichtigt der 'Umwelt-Rechner' die Betriebs- und die Pool-Effizienz von CHEP, die verantwortliche Nutzung und Erhaltung von Holz während des gesamten Lebenszyklus einer Palette einschließlich der Produktion und Reparatur. Ebenso berücksichtigt es die CO2-Senke, also die Reduktion des CO2 in der Atmosphäre, sowie die Sauerstoffbildung der nicht gefällten Bäume. Darüber hinaus bezieht das Rechenmodell die durch den Transport von Paletten durch die Supply Chain erzeugten CO2-Emissionen für den gesamten Lebenszyklus einer Palette ein. Jeder Palettennutzer kann mit diesem Verfahren seine Einsparungen an Ressourcen und Emissionen zugunsten der Umwelt selbst berechnen.

Dr. Darren Dixon Hardy von der Universität Leeds erklärte: "Bei unserer Forschungsarbeit beschäftigen wir uns mit der Erde, der Hydrosphäre und Atmosphäre sowie Themen im Zusammenhang mit Umweltmanagement und Nachhaltigkeit. Deshalb unterstützen wir gerne die Entwicklung dieses Modells. In der Tat handelt es sich hierbei um eine konservative Schätzung bezüglich der Einsparungen und Vorteile für die Umwelt, die von Firmen erzielt werden, die sich für den CHEP Pooling-Service entscheiden."

Dazu ein Rechenbeispiel auf der Basis, dass etwa 100.000 Bewegungen von 1200x800mm-Paletten pro Jahr stattfinden. Verglichen werden die Nutzung des Tauschpools beziehungsweise von Einwegpaletten mit dem Einsatz des umweltschonenden CHEP Pools. Durch den Verzicht auf den Einsatz von Tauschpaletten bräuchten 9.400 Bäume weniger gefällt werden. Die Menge an eingesparten Tauschpaletten würde eine Fläche von 33 Hektar ausmachen; dies entspricht etwa 55 Fußballfeldern. Sogar 64.400 Bäume weniger würden der Säge zum Opfer fallen, wenn Unternehmen auf Einwegpaletten verzichten würden. Bezieht man die CO2-Senke und den Transport in die Rechnung ein, würden in einem Zeitraum von 10 Jahren durch die Nutzung von CHEP Ladungsträgern alternativ zu Tauschpaletten 3.250 Tonnen CO2 aus der Atmosphäre abgebaut werden. Im Vergleich zur Nutzung von Einwegpaletten läge die Menge an aus der Atmosphäre entferntem CO2 sogar bei rund 18.000 Tonnen.
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Branchenbuch: CHEP Deutschland GmbH
Datum: 11.06.2008
Quelle: Chep Deutschland GmbH
Redakteur: uk
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