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Kombiverkehr bestätigt Bahntauglichkeit des verlängerten Sattelanhängers |
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Der technische Ausschuss der Kombiverkehr KG hat bei einer Probeverladung eines Kögel Big-MAXX rail am vergangenen Freitag auf dem Terminal in Ulm-Dornstadt bestätigt, dass der um 1,30 Meter verlängerte Sattelanhänger mit den aktuellen Taschenwagen für Standard-Sattelanhänger und Megatrailer (Typ "T2000" und "T3000") kompatibel ist.Mit einer entsprechenden Bahnausstattung, bestehend aus einem klappbaren Heckunterfahrschutz sowie Greifkanten am Außenrahmen, unterliegt der Big-MAXX rail keinen Einschränkungen bei der Bahnverladung sowie dem Schienentransport.
"Die Entwicklung neuer europäischer Transportkonzepte kann nur unter Berücksichtigung des Schienenverkehrs erfolgen", sagte Armin Riedl, Geschäftsführer bei Kombiverkehr, während der Probeverladung. "Wir haben deshalb in Gesprächen mit dem Hersteller Kögel sowie den zuständigen Institutionen in den Bundesländern angeregt, zukunftsträchtige Lkw-Konzepte - beispielsweise längere Sattelanhänger - auf ihre Vereinbarkeit mit dem Kombinierten Verkehr zu prüfen und entsprechend weiter zu entwickeln." Die erfolgreiche Probeverladung des Big-MAXX rail ist nach Riedls Meinung ein wichtiger Schritt, um die Kompatibilität des Kombinierten Verkehrs künftig weiter zu sichern. "Da bei längeren Sattelanhängern die Fahrzeuge auf den Waggons dichter stehen, könnte zudem die Aerodynamik der Züge verbessert und damit der Energieverbrauch gesenkt werden". Dies wäre ein weiterer wichtiger Aspekt hinsichtlich Energieeinsparungen im Kombinierten Verkehr.
Bei dem während der Probeverladung verwendeten Kögel Big-MAXX rail handelt es sich um einen 14,92 Meter langen Standard-Sattelanhänger mit maximal 2,70 Meter Innenhöhe und einem Aufsattelmaß von 1100 bis 1250 Millimeter. Dank eines aufklappbaren Unterfahrschutzes und einer konstruktiven Rahmenanpassung am Heck passt der Trailer auf die heute gängigen Taschenwagen, die bei Kombiverkehr europaweit im Einsatz sind.
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