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Neuer bayernhafen Passau nimmt Ende Juni Betrieb auf |
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Die Arbeiten für den Ausbau des bayernhafen Passau gehen zügig voran. Fünf Monate nach dem symbolischen Spatenstich ist die Spundwand zur Sicherung des Kais auf der gesamten Länge von 450 Metern verankert. Auch die notwendigen Kanalbauarbeiten sind weitgehend abgeschlossen. Der Kanal für das Grundwasser wurde erneuert, ein zweiter für das Oberflächenwasser gerade fertig gestellt.
"Wir liegen voll im Zeitplan", sagt Joachim Zimmermann, Geschäftsführer der Bayernhafen GmbH & Co. KG. Der zur trimodalen Schnittstelle ausgebaute Hafen in Schalding soll am 27. Juni in Betrieb genommen werden. Zwei Tage später ist ein Hafenfest geplant. Bis dahin werden auf 275 Metern am westlichen Kai zwei parallel verlaufende Gleise verlegt, die auch Lkw befahren können. Damit die Schiffe problemlos anlegen können, wird vor der Spundwand die Fahrrinne vertieft. Im nächsten Schritt wird der westliche Kaibereich auf einer Breite von 22 Metern asphaltiert. Für einen direkten Anschluss an die neuen Ladegleise werden bereits bestehende Zuführungsgleise auf einer Länge von 125 Metern teilweise rückgebaut und verschwenkt.
Zu den ersten Ansiedlern gehört die Donau-Transport- und Umschlagsgesellschaft mbH.Bis Oktober 2008 sollen die restlichen 175 Meter des neuen Kaisfertig gestellt und asphaltiert werden. In diesem Abschnitt ist der Umschlag und die Lagerung landwirtschaftlicher Produkte geplant.
Seit Jahren wird in Passau zunehmend Schwergut umgeschlagen, hierfür ist der Bau eines Schwergutverladeplatzes vorgesehen. Der Ausbau des Passauer Hafens wurde notwendig, da der Schiffsgüterumschlag in den vergangenen zehn Jahren um rund 57 Prozent gestiegen ist. "Mit der Aufrüstung zur trimodalen Schnittstelle für die drei Verkehrsträger Schiff, Bahn und Lkw schaffen wir die Basis für weiteres Wachstum und zusätzliches wirtschaftliches Potenzial", sagt Joachim Zimmermann. Er rechnet mit 20 neuen direkten Arbeitsplätzen.
Insgesamt investiert die bayernhafen Gruppe rund zwölf Millionen Euro in den Ausbau. Auf lange Sicht soll Schalding den Hafen Racklau ersetzen. Dort fehlt eine leistungsfähige Anbindung an das Straßen- und Schienennetz. Außerdem behindert Hochwasser regelmäßig die Verladearbeiten.
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