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Erstes Reeder-Containerterminal in Duisburg eröffnet |
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In Anwesenheit von NRW-Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers und zahlreichen Gästen eröffneten gestern zwei der weltweit größten Containerreeder, CMA CGM und NYK, zusammen mit duisport das Duisburg Trimodal Terminal (D3T) im Logistikzentrum logport in Duisburg-Rheinhausen. Das erste Reeder-Containerterminal im europäischen Hinterland ist Antwort auf die schnell wachsenden Ladungsströme und die zunehmende Stau-Situation in den Seehäfen. Das besondere Plus des neuen Terminals ist sein Seehafen-Status.
Ein signifikanter Anteil des zu erwartenden Volumens des neuen Reeder-Terminals sind Gateway-Verkehre, die über die Drehscheibe Duisburg ins europäische Hinterland transportiert werden. "Dabei konsolidieren CMA CGM und NYK ihre Mengen aus der Region am Standort logport. Da es sich hierbei überwiegend um bisher nicht über Duisburg umgeschlagene Volumina handelt, werden auch die anderen Duisburger Terminals profitieren", sagte Erich Staake, Vorstandsvorsitzender der Duisburger Hafen AG.
Das D3T ist integraler Bestandteil des gesamten Logistikplatzes Duisburg, der die Wettbewerbsfähigkeit Duisburgs als Europas zentraler Hinterland-Hub weiter stärkt. "Vor dem Hintergrund schnell wachsender Ladungsströme benötigen die Nordseehäfen leistungsfähige Hinterlandsysteme", so Staake. Das D3T sei Antwort auf die zunehmende Stau-Situation in den Seehäfen und mache deutlich, dass Hinterland-Hubs stärker in den Fokus der weltweit größten Containerreeder rücken.
"Durch unsere Tochtergesellschaften Rail Link und River Shuttle Containers ist das D3T für CMA CGM die Möglichkeit, unseren Kunden eine große Bandbreite im intermodalen Service anzubieten", erläuterte Farid T. Salem, Group Chief Executive Vice-President der CMA CGM-Gruppe, der weltweit drittgrößten Containerreederei. "Das D3T ist eine bisher einzigartige Verbindung zwischen den Seehäfen und dem europäischen Hinterland. Es nimmt eine Schlüsselfunktion in unserer Door-to-Door-Strategie ein".
Vier halbzuglange Gleise gehören auf einer Fläche von 37.500 Quadratmetern zum D3T, einem der modernsten Terminals im europäischen Hinterland. Der Container-portalkran für Wasser- und Bahnumschlag wird von duisport betrieben. Er ist mit einer Spurweite von 57 Metern und einer Gesamtlänge von 137 Metern nicht nur der größte Kran im Duisburger Hafen, sondern weltweit im Binnenland. Besonderes Plus des neuen Terminals ist sein Seehafen-Status, das heißt der Reeder ermöglicht seinen Kunden eine direkte Containerauf-und -abnahme im Hinterland. Das eröffnet die Möglichkeit, die ins Stocken geratene Abfertigung in den Seehäfen zu umgehen und somit große Warenströme "in time" und dauerhaft über Duisburg zu lenken.
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