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LOXX lässt die Sonne rein! |
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... und das nicht etwa nur durch einen kleinen Spalt, sondern auf 10 000 Quadratmetern Dachfläche. 1 764 polykristalline Solarmodule installierte die Gelsenkirchener Firma Scheuten Solar von Februar bis April 2008 auf den Dächern des LOXX Logistikzentrums. Jedes von ihnen weist eine Leistung von 205 Wp (Wattpeak) auf, insgesamt erreicht die LOXX Photovoltaikanlage somit eine Nennleistung von 361,62 kWp. Das macht sie zur flächenmäßig größten und gleichzeitig auf den Stromertrag bezogen leistungsstärksten PV-Anlage in Gelsenkirchen, gefolgt von der Anlage bei Scheuten Solar selbst (250 kWp) und der des Wissenschaftsparks Gelsenkirchen (210 kWp).
Doch die Photovoltaikanlage bei LOXX besticht nicht nur durch Größe und ausgefeilte Technik: "Ich bin gern hier, um den Fortschritt der Anlageninstallation zu prüfen, denn sie ist im Vergleich zu anderen Anlagen wirklich schön – ja, das meine ich ganz im ästhetischen Sinne", so spricht Ingo Demutat von Scheuten Solar und er muss es schließlich wissen. Auf der großen, ebenen Dachfläche kommt die symmetrische Anordnung der Solarmodule gut zur Geltung, die Module spielen die 'Hauptrolle', wohingegen sich viele andere Anlagen den vorhandenen Dachstrukturen 'unterordnen' müssen. Tatsächlich bieten sich Dachflächen von Logistikimmobilen aufgrund der Beschaffenheit (groß und eben) optimal für die Installation von Solaranlagen an, die meisten Logistiker jedoch haben diesen Vorteil noch nicht erkannt und umweltgerecht gebaute Standorte sind immer noch selten zu finden (vgl. DVZ, 4.3.2008).
Die Solaranlage ist jedoch nur ein Baustein – wenn auch der spektakulärste – im umfassenden Konzept des Unternehmens für eine ökologische, nachhaltige Zukunftsentwicklung. Gleichzeitig zur Installation der Photovoltaikanlage auf den Dächern wurde auf dem Grundstück ein unterirdisches Regenwasserrückhaltebeckensystem gebaut. In diesem wird Niederschlagswasser von 27 500 Quadratmetern der Grundstücksfläche gesammelt und allmählich in die Emscher eingeleitet. So leistet LOXX seinen Beitrag zu dem Projekt 'Neue Emscher' der Emschergenossenschaft, dessen Ziel nichts weniger als die Renaturierung der Emscher für mehr Lebensqualität im Ruhrgebiet ist. Doch nicht erst seit gestern setzt LOXX auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz, sondern ergreift schon seit längerem Maßnahmen zur Energie- und damit CO2-Einsparung. Alle drei Lagerhallen des Unternehmens mit einer Fläche von 10 000 Quadratmetern sind mit Oberlichtern versehen, dank denen verstärkt das natürliche Tageslicht statt künstlicher Beleuchtung genutzt werden kann. Darüber hinaus sind die Hallen mit einem Lichtregelsystem ausgestattet: über Lichtsensoren wird die Helligkeit in den Hallen gemessen und die Beleuchtung in mehreren Stufen automatisch entsprechend angepasst. Zum Ende dieses Jahres strebt das Unternehmen die Zertifizierung nach DIN ISO 14 001 an und ist zuversichtlich, sie dank der umgesetzten Maßnahmen zu erreichen.
LOXX hat erkannt, dass Umweltschutz mehr als Idealismus ist. Ökologisches Handeln ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für eine sichere Zukunft des Unternehmens. Gute Reputation und Kostenreduzierung steigern seine Wirtschaftlichkeit, in einigen Jahren wird sich der 'Öko-Strom' sogar rentieren. "Ist Umweltschutz denn nichts weiter als Eigennutz?", mag mancher nun fragen. Das wäre dann doch zu kurz gegriffen. Denn die Umwelt wird tatsächlich geschont, zudem werden in einem wirtschaftlich gut aufgestellten Unternehmen Arbeitsplätze und auch der Standort gesichert. So werden die durch LOXX getätigten Investitionskosten in die PV-Anlage von rund 1,6 Millionen Euro erst in 15 Jahren durch ihre Erträge gedeckt. Grundlegend für solch eine Investition ist somit das Vertrauen der LOXX Geschäftsführung in die Leistungs- und Zukunftsfähigkeit des Unternehmens – und zwar am Standort Gelsenkirchen. Ja, Umweltschutz ist Eigennutz. Wer möchte denn nicht einen sicheren Arbeitsplatz haben und dabei in einer intakten Umwelt leben?
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