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Soja für Biodiesel aus deutscher Produktion wird ausschließlich nachhaltig hergestellt. Die großen Anbauer und Händler von Sojabohnen, die für die deutsche Biokraftstoffindustrie produzieren, haben sich auf eigene Initiative vor drei Jahren auf ein Moratorium zur nachhaltigen Sojaproduktion verständigt.
Nach dieser Vereinbarung haben sie sich verpflichtet, kein Soja zu verwenden, für das in Brasilien Regenwald abgeholzt wurde. Deshalb kommt auch Greenpeace in einer aktuellen Untersuchung in Brasilien zu dem Schluss, dass für die Sojaproduktion seit Jahren kein Regenwald mehr zerstört wurde. "Es ist unverständlich, weshalb Greenpeace in Deutschland nun eine Meldung herausgibt, wonach für den Anbau von Soja angeblich Regenwald abgeholzt wird", sagt Petra Sprick, Geschäftsführerin des Verbandes der Deutschen Biokraftstoffindustrie.
Biodiesel wird in Deutschland zu ungefähr 80 Prozent aus Raps und zu 20 Prozent aus Soja
hergestellt. Das verwendete Soja stammt etwa zu 50 Prozent aus Brasilien, dem größten
Produzenten von Soja, und zu 30 Prozent aus den USA. Aus Argentinien, auf das sich
Greenpeace in seiner Meldung bezieht, importiert Deutschland etwa ein Prozent seines
Bedarfs. In der genannten Untersuchung waren auf 193 Sojaplantagen in Brasilien Proben
entnommen und analysiert worden. Ergebnis: In keiner Probe kam Soja von Flächen, auf
denen vorher Regenwald wuchs.
"Wir können garantieren, dass Soja für Biodiesel nachhaltig hergestellt wird. Greenpeace
geht hier unverantwortlich mit den Fakten um – offenbar weiß dort die eine Hand nicht, was die andere tut", sagt Sprick.
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