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GEBHARDT entwickelt intelligente Ladungsträger |
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Die Gebhardt Transport- und Lagersysteme GmbH, Cham, ist Konsortialpartner in dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Intralogistikprojekt IdentProLog. Dieses soll eine flexible Zielführung von Ladungsträgern in Produktion und Materialflusslogistik durch vollständig in den Informationsfluss integrierte Flurförderzeuge möglich machen.
Das RFID-Forschungsprojekt 'IdentProLog' treibt die Entwicklung und Verbreitung von intelligenten Ladungsträgern unter maßgebender Beteiligung der GEBHARDT Transport und Lagersysteme GmbH voran. "Das Projekt unterscheidet sich von bereits realisierten RFID-Insellösungen dadurch, dass auch aufgrund der Konsortialstruktur ein durchgängiges und branchenübergreifend einsetzbares System erarbeitet wird", sagt Christoph Nitschke, bei GEBHARDT zuständig für das Projekt IdentProLog.
Kuka testet als Pilotanwender
Aktuell wurde bei dem Pilotanwender Kuka in Augsburg ein Feldversuch gestartet und eine erste Version des Testsystems erfolgreich in Betrieb genommen - ein wichtiger Meilenstein für das Gesamtprojekt. Diese Testversion besteht aus mit WLAN und integrierter RFID Reader-Antennen-Einheit, Ereignisbox und Terminal ausgestattetem Stapler, sowie GEBHARDT-Paletten mit vierseitiger Lesbarkeit und Schreibbarkeit des integrierten Tags mittels der Staplerantenne. Mit der speziellen Middleware von PSI, welche mit dem ERP von Kuka verbunden ist, lassen sich bereits heute der Wareneingangs- und Einlagerungsprozess in einfacher Form darstellen.
Die Hamburger Still GmbH als Hersteller von Flurförderzeugen und Anbieter intelligenter Lösungen für die Intralogistik hat in dem Projekt die Aufgabe, die mitentwickelten innovativen RFID-Konzepte sowohl baulich als auch steuerungstechnisch in ihre Flurförderzeuge zu integrieren. Still hat jetzt das erste Fahrzeug zum Piloteinsatz bei der Kuka Roboter GmbH ausgeliefert, das in Augsburg seine Alltagstauglichkeit unter Produktionsbedingungen nachweisen soll. Dieser Test mit einem Elektrogabelstapler vom Typ Still RX 20-20 läuft stufenweise bis 2009. Dank dieses neuen Konzeptes wird das Transportmittel Flurförderzeug mittels RFID-Technologie vollständig in den Informationsfluss integriert. Parallel dazu wird ein vergleichbar ausgerüsteter Stapler der Jungheinrich AG zu Testzwecken an den Instituten genutzt.
Konsortialstruktur fördert höchst mögliche Kompatibilität
Das Konsortium des Projektes IdentProLog setzt sich aus folgenden Firmen zusammen: KION Group und Jungheinrich AG (Flurförderzeughersteller), Deister Electronic GmbH (RFID-Supplier), GEBHARDT Transport- und Lagersysteme GmbH (Ladungsträgerhersteller), PSI Logistics GmbH (Softwareanbieter für Logistik), ITA (Institut für Transport und Automatisierungstechnik, Leibniz Universität Hannover) und IFT (Institut für Fördertechnik und Logistik, Universität Stuttgart) sowie Kuka Roboter GmbH (Roboterhersteller als Pilotkunde).
Diese Zusammenarbeit der großen Flurförderzeughersteller Jungheinrich AG und der KION Group (Still, Linde und OM) mit GEBHARDT als Spezialist auf dem Gebiet der Ladungsträger stellt dabei sicher, dass die erarbeitete Lösung auch mit verschiedenen, am meisten verbreiteten Transport- und Lagersystemen kompatibel ist. "Hinsichtlich der Schaffung intelligenter Ladungsträger besteht die Herausforderung darin, eine Kompatibilität von Behälter, Palette oder Transportgestell sowohl mit dem neuen System Flurförderzeug als auch mit bestehenden RFID-Portalinstallationen sicherzustellen", so Nitschke. "Außerdem ist auch bei geringwertigen Ladungsträgern eine Haltbarkeit und Witterungsbeständigkeit des Transponders zu gewährleisten."
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