 |
|
 |
|
 |
 |
 |
Drahtlos auf Draht |
|
|
|
 |
|
'Just in time' ist für Automobilzulieferer Tagesgeschäft. Die Fahrzeughersteller geben die Schlagzahl vor, und die Komponentenfertiger müssen ihr folgen. Bauteile fürs Automobil müssen nicht einfach irgendwann, sondern auf die Minute genau am Fließband ankommen. Wer wie die Bordnetzsparte der Leoni AG namhafte Kunden wie Audi, BMW, Daimler-Chrysler, General Motors und Porsche beliefert, darf sich weder in der Produktion noch in der Logistik Fehler erlauben. Das ist der Grund, warum das Unternehmen dort auf Auto-ID-Technologien setzt.
Das Bordnetzgeschäft ist einerseits Hightech, andererseits noch immer menschliche Maßarbeit, die ähnlich filigran ist wie im Uhrmacherhandwerk. Jedes Produkt ist für sich hochkomplex: seien es komplette Bordnetz-Systeme inklusive integrierter Elektronik, konfektionierte Verbindungskabel für ABS, EPS und andere Fahrsicherheitssysteme oder montagefertige Spezialmodule für Dachhimmel oder Türen.
Doch die Konstruktion ist nur eine Facette des Bordnetzgeschäfts. Die andere ist eine ausgeklügelte Logistik, welche die Vorgaben der Hersteller nicht nur erfüllt, sondern sogar übertrifft. Bei Leoni sorgt an vielen Standorten rund um den Globus eine hochtechnologisierte IT-Infrastruktur dafür, dass die 'Lebensadern' für das Kraftfahrzeug rechtzeitig beim Kunden ankommen. Doch nicht nur Schnelligkeit zählt im Zulieferergeschäft, denn die ist ohnehin nur Pflichtprogramm. "Qualität hat bei uns größte Bedeutung", erklärt Bernhard Pluhatsch, Leiter Information Technology bei der Leoni AG. "Die Lieferung von fehlerfreien Komponenten ist eine der wichtigsten Leitlinien unserer Qualitätspolitik."
Eine Vielzahl an IT-Systemen ist in den Lagern der Leoni-Produktionsstätten im Einsatz: Netzwerkkomponenten, Backbones und Firewalls; auf den prozesskritischen zentralen Rechnersystemen ist Unix installiert; die Daten zu jedem einzelnen Bordnetz werden auf hochverfügbaren Storage-Servern abgelegt und sind jederzeit abrufbar. Das ist wichtig – denn: "Für die meisten unserer Produkte muss nachvollziehbar sein, wie der Durchlauf in der Fertigung vom Rohmaterial bis zum getesteten Endprodukt war", beschreibt Pluhatsch die Bedeutung der Rückverfolgbarkeit. Eine Enterprise-Resource-Planning-Anwendung (ERP) liefert derlei Informationen. Auch hier ist Zuverlässigkeit ein Muss.
Im Jahr 2000 hat sich die Leoni AG genau aus diesem Grund für Datenfunktechnologie von LXE entschieden: "Die Ausfallrate der LXE-Komponenten ist sehr gering, sie lag auf die vergangenen sieben Jahre gerechnet bei knapp 1,5 Prozent", hebt Pluhatsch hervor. Darüber hinaus hätten sich die Geräte selbst bei täglichem Einsatz als überaus robust und langlebig erwiesen. 200 Mobilcomputer funken im 2,4-GHz-Breitband an den Produktionsstandorten weltweit die Barcodedaten vom Kabelbaum in die ERPSoftware im zentralen Rechenzentrum. Für lückenlose Funkabdeckung auf den Logistikflächen sorgen die patentierten SPIRE®Breitbandantennen von LXE. Auch die neuen 'anziehbaren' Datenterminals von LXE sind beim Automobilzulieferer schon längst Realität.
Ohne die tragbaren Datenterminals käme man in den Leoni-Lagern auch gar nicht mehr aus. "Die Mitarbeiter arbeiten sehr effizient mit den Systemen", betont der IT-Leiter. "Im
Gegensatz zu der damals üblichen manuellen Eingabe können wir heute Buchungsfehler nahezu vollständig ausschließen." Für das Tagesgeschäft hat das herausragende Bedeutung. Denn wenn die Bordnetze nicht typengerecht an den Fließbändern in Rüsselsheim, Sindelfingen oder München ankommen, kann das die Automobilproduktion stark beeinträchtigen.
Ohnehin werden die Anforderungen an die Partner der Fahrzeugindustrie wachsen. Weil das automobile Endprodukt komplexer wird, müssen die Zulieferer ihre Prozesse ständig optimieren. Einen Status quo kennen Pluhatsch und seine Mitarbeiter nicht. Stattdessen wird die Tauglichkeit der bestehenden Infrastruktur ständig hinterfragt und kontinuierlich verbessert.
|
 |
 |
 |
 |
|
|
|
| Datum: | 19.03.2008 |
Quelle: | LXE |
Redakteur: | swr |
|
 |
 |
Verwandte Meldungen aus dem myLogistics-Newsarchiv |
|
|
|
 |
|
|
 |
 |
Abonnieren Sie den myLogistics-Newsletter |
|
|
|
 |
|
|
 |
 |
So kommen Ihre Meldungen in die myLogistics-News |
|
|
|
 |
|
Senden Sie uns einfach Ihre Pressemitteilungen per eMail an redaktion@mylogistics.net,
per Fax an +49(0)6233/81-1069 oder per Post an AXIT AG, Postfach 1965, 67209 Frankenthal. Dieser Service ist
kostenlos, es gibt jedoch keine Veröffentlichungsgarantie. Mehr dazu...
Sie suchen professionelle Unterstützung bei der Presse- und PR-Arbeit? Hier finden Sie auf die Logistik spezialisierten Agenturen.
|
 |
|
 |