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Höchste Konditorqualität dank modernster Logistikprozesse |
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Wer eine Schwarzwälder Kirschtorte backt, weiß um den enormen Aufwand. Nicht weniger als 15 Zutaten müssen besorgt, abgewogen, zu Biskuitboden und Belag vermengt werden. Höchst anspruchsvoll, das steht außer Frage. Dass es der Conditorei Coppenrath & Wiese dennoch gelingt, hat seinen Grund: Das Unternehmen setzt auf die Kombination traditionsreicher Konditorkunst mit modernsten Logistikprozessen. Für das eine sorgen erfahrene Konditormeister, für das andere ein neues Datenfunksystem, das LXE und sein Partner pco am Logistikstandort Atter bei Osnabrück implementiert haben.
Die Erfolgsgeschichte von Coppenrath & Wiese beginnt 1975 in einer umgebauten Molkerei im westfälischen Westerkappeln. Dort verwirklichen der Kaufmann Aloys Coppenrath und der Konditor Josef Wiese eine bis dato einzigartige Vision: Sie wollen frisch gebackene Torten und Kuchen tiefgekühlt an Lebensmittelmärkte schicken. Schon nach kurzer Zeit gehört ihr Erstling, die 'Wiener Platte', zur Stammbelegschaft auf Deutschlands Kaffeetafeln. Dann folgen – Schlag auf Schlag – neue Produkte; mittlerweile sind es 60, darunter seit einiger Zeit auch Aufbackbrötchen und Backwerk mit Biosiegel. Aus den 35 Beschäftigten der Anfangsjahre sind mittlerweile 1.200 geworden. Längst genießen nicht mehr bloß die Deutschen die berühmte Käse-Sahne-Torte, auch im europäischen Ausland und sogar in den USA ist Coppenrath & Wiese mittlerweile ein Begriff.
Doch bevor Torten, Kuchen und Brötchen über den Handel zu den Kunden in aller Welt gelangen, machen sie die Mitarbeiter am neuen Logistikstandort Atter bei Osnabrück reisefertig. Dort stehen die Konditor-Köstlichkeiten palettenweise bei minus 25 Grad Celsius in vollautomatisierten Hochregallagern, werden innerhalb von höchstens 14 Tagen kommissioniert und von den Tiefkühl-Lkw der hauseigenen Spedition bis in die Gefriertruhen der Supermärkte geliefert. Und von dort geht es weiter zu Geburtstagen, Kaffeekränzchen und Hochzeiten.
Während am Standort Mettingen gebacken und verpackt wird, überwachen und steuern die Mitarbeiter in Osnabrück-Atter die Logistikkette von der Anlieferung der Konditorware bis hin zu ihrer Auslieferung an den Kunden. Ihr Beitrag zur vielfach – unter anderem durch ein TÜV-Zertifikat – belegten Qualitätsfähigkeit von Coppenrath & Wiese ist enorm; schließlich hat die Chargenrückverfolgung spätestens seit der EU-Verordnung von 2002 eine besondere Bedeutung für Unternehmen, die Lebensmittel erzeugen oder mit ihnen handeln. "In der Lebensmittelbranche gibt es sehr hohe behördliche Auflagen, über alle Produktionsprozesse und logistischen Schnittstellen hinweg für Dokumentation zu sorgen, um im Ernstfall auch saubere Rückrufaktionen durchführen zu können. Das Wohl unserer Kunden und die Qualität unserer Produkte stehen an erster Stelle, und so ist es für uns als Dienstleister selbstverständlich, hier für größtmögliche Sicherheit der Verbraucher zu sorgen", erläutert Tobias Heinemann, IT-Experte bei Coppenrath & Wiese.
Dass die lückenlose Rückverfolgbarkeit praktikabel ist, dafür sorgen am Logistikstandort die Mobilcomputer von LXE. 40 Handterminals der MX7-Serie sind in Atter bei Osnabrück im Einsatz, angebunden an das parallel eingeführte OPUS//WMSWarenwirtschaftssystem. Mit den tragbaren Geräten werden sowohl alle eingehenden als auch ausgehenden Torten, Kuchen und Brötchen digital erfasst und vollautomatisiert an das OPUS//WMS übertragen. Auch bei der Kommissionierung der Einzelprodukte zu supermarkttauglichen Lieferungen kommen die MX7-Datenterminals zum Einsatz. Die notwendigen Strukturen und Prozesse haben pco und LXE gemeinsam mit den Mitarbeitern in Osnabrück entwickelt und implementiert.
Heinemann und seinen Kollegen fiel es nicht sonderlich schwer, einen Kriterienkatalog für die benötigte Hardware aufzustellen. "In der Produktion haben wir durch Mehlstaub und Feuchtigkeit eine Umgebung, welche die eingesetzten IT-Geräte in höchstmöglichem Maß beansprucht. Hier müssen wir auf teure Sonderanfertigungen setzen, die unter anderem durch eine Herstellung ohne Nahtstellen besonders robust sind", beschreibt der IT-Experte. Für den Einsatz im Supply-Chain-Management, da waren sich alle Beteiligten sicher, sind diese Systeme jedoch überdimensioniert: sowohl preislich als auch in ihrer Bauweise. Stattdessen sollten es besonders leichte, ergonomische und benutzerfreundliche Mobilcomputer mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis sein. Der MX7 hat die Mitarbeiter bei Coppenrath & Wiese schließlich überzeugt.
Die Entscheidung für den Mobilcomputer hat sich das Logistikteam nicht leicht gemacht. Stattdessen wurde das gesamte LXE-Portfolio gründlich durchgetestet. "Wir waren sehr froh, dass es uns pco und LXE ermöglicht haben, verschiedene Datenterminals erst einmal im Praxiseinsatz zu haben. Denn es war mir wichtig, dass die Kollegen, die später mit den Geräten arbeiten, mitentscheiden, welches Modell wir einsetzen", so Heinemann. Die Akzeptanz für die schließlich neu angeschafften MX7-Mobilcomputer war dadurch sofort vorhanden, weil die Mitarbeiter im Lager sie schon aus den Feldversuchen kannten. Statt sich erst einmal mühsam einarbeiten zu müssen, konnten sie mit den intuitiven Geräten von LXE gleich mit der Datenerfassung loslegen.
Mittlerweile ist das Tiefkühllager in Osnabrück-Atter vollständig auf LXE-Technologie umgerüstet. Ein deutliches Indiz dafür, wie zufrieden Heinemann und seine Kollegen am Logistikstandort mit der neuen Hardware sind. Auch Achim Gottfried, Vertriebsmitarbeiter bei pco, lobt die Zusammenarbeit mit dem Technologiepartner: "Ich bin mit den Kollegen von LXE bei Coppenrath & Wiese als Team aufgetreten." Das Ergebnis, sagt Gottfried, sei "die bestmögliche Lösung" – eine, die neben Benutzerfreundlichkeit und aktuellen IT-Erfordernissen auch die Wirtschaftlichkeit nicht außer Acht lässt.
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| Datum: | 18.03.2008 |
Quelle: | LXE |
Redakteur: | uk |
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