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Das Geschäftsjahr 2007 brachte dem Flughafen-Konzern Fraport (FRA) erneut Rekordmarken bei den Verkehrszahlen sowie Zuwächse bei Umsatz und operativem Ergebnis. Mit 2,33 Milliarden Euro lag der Umsatz um 8,6 Prozent über dem des Vorjahres, das EBITDA erreichte 580,5 Millionen Euro und damit 0,4 Prozent mehr als 2006. Das Jahresergebnis war aufgrund von Einmaleffekten im Vorjahr mit 213,7 Millionen Euro 2007 um 6,6 Prozent niedriger.
In Frankfurt endete das Geschäftsjahr 2007 wieder mit einer Rekord-Passagierzahl: Über 54 Millionen Fluggäste bedeuteten am Fraport-Heimatstandort ein Plus von 2,6 Prozent. Das Cargo-Volumen in FRA wuchs um 1,9 Prozent auf 2,1 Millionen Tonnen. Auf den Konzern-Flughäfen stiegen die Passagierzahlen stärker als in Frankfurt: Insgesamt 75,6 Millionen Fluggäste bedeuten einen Zuwachs um 5,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Dies zeigt erneut die bremsende Wirkung des Kapazitätsengpasses in Frankfurt. Dr. Wilhelm Bender, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG, zeigte sich bei der Bilanzpressekonferenz des Unternehmens heute in Frankfurt umso erfreuter über den im Dezember ergangenen
Planfeststellungsbeschluss zur Erweiterung des Frankfurter Flughafens: "Damit haben wir den entscheidenden Meilenstein für eine zeitnahe Realisierung unserer Ausbauplanung geschafft." Bender betonte, dass der Ausbau und die dringend benötigten Kapazitätszuwächse die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit des Flughafens Frankfurt langfristig sichern sollen. So sei die Ausbaugenehmigung auch "gut für die gesamte Rhein-Main-Region, deren Prosperität seit jeher auf das Engste mit einer leistungsfähigen Verkehrsinfrastruktur verknüpft" sei.
Alle genannten Zahlen für das zurückliegende Geschäftsjahr sind bis zum 18. März noch vorläufig; dann wird der Aufsichtsrat der Fraport AG den Jahresabschluss 2007 endgültig feststellen. Der Geschäftsbericht 2007 wird ab dem 20. März als Download im Internet
abrufbar sein.
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