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Deutlicher Wachstumsschub bei der bayernhafen Gruppe: Im vergangenen Jahr legte der Güterumschlag an den sechs Standorten Aschaffenburg, Bamberg, Nürnberg, Roth, Regensburg und Passau auf insgesamt 26,391 Mio. Tonnen zu (2007: 24,010 Mio. Tonnen). Das entspricht einer Steigerung von 9,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Erstmals wurden mehr Güter per Bahn als mit dem Binnenschiff transportiert.
Das Ergebnis zeige, so Joachim Zimmermann, Geschäftsführer der Bayernhafen GmbH & Co. KG., dass in Zukunft Wachstumsraten im zweistelligen Prozentbereich realistisch sind: „Wir rücken als Logistikdrehscheibe zwischen West- und Südeuropa zunehmend in das Blickfeld der verladenden Wirtschaft.“
Wachstumsmotor der Hafengruppe ist der Schienengüterverkehr. Hier hat sich der Umschlag um 47,5 Prozent auf 4,814 Mio. Tonnen erhöht (Vorjahr: 3,264 Mio. Tonnen). „Dieses Plus geht in erster Linie auf den weltweiten Containerboom zurück“, erläutert Zimmermann. Ebenfalls erhöht hat sich der Anteil des Lkw: Hier stieg der Umschlag um 7,6 Prozent von 16,105 Mio. auf 17,336 Mio. Tonnen. Die Speditions- und Logistikbranche profitiert mit steigenden Tonnagen von der guten Konjunktur. Rückläufig war dagegen der Anteil des Binnenschiffs am Gesamtgüterumschlag. Lag das Aufkommen im Jahr 2006 noch bei 4,641 Mio. Tonnen, wurden im vergangenen Jahr 4,241 Mio. Tonnen umgeschlagen. Das entspricht einem Minus von 8,6 Prozent.
Gründe für diesen Rückgang sind unter anderem eine zweiwöchige Sperrung des Main-Donau-Kanals sowie die Tatsache, dass Unternehmen ihre Transportwege neu organisieren, da auch beim Binnenschiff der Laderaum knapp wird. „Was sich nicht in den Umschlagzahlen widerspiegelt ist, dass in den Binnenhäfen immer mehr höherwertige Güter umgeschlagen werden – beispielsweise Container, Maschinenanlageteile oder Windkraftanlagen“, stellt Zimmermann fest.
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