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Ganzladungskooperation E.L.V.I.S. AG gründet mit 16 Schweizer Partnern E.L.V.I.S. Suisse |
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Die Ganzladungskooperation E.L.V.I.S. AG mit Sitz im unterfränkischen Alzenau hat gemeinsam mit 16 schweizerischen Ladungsspediteuren die E.L.V.I.S. Suisse gegründet. Sitz des in der Rechtsform einer Genossenschaft gegründeten Unternehmens ist Mellingen im Kanton Aargau. Geschäftsführer der E.L.V.I.S. Suisse ist Logistik-Fachmann Erich Schellenberg, als Vorsitzender des Vorstandes wurde Urs Beck (Bild) berufen.
Die 16 schweizerischen E.L.V.I.S.-Mitglieder bringen eine Flotte von 600 ziehenden Einheiten in die Kooperation ein. 300 davon werden im internationalen Ladungs- und Teilladungsverkehr eingesetzt. Damit wird vom ersten Tag des Bestehens an volle Flächendeckung in der Schweiz erreicht. Mit den 600 LKW aus der Schweiz vergrößert sich die Flotte der erst im Jahr 2006 gegründeten Ganzladungskooperation auf 4.200 Zugmaschinen.
Wie die Muttergesellschaft E.L.V.I.S. AG verfolgt der schweizerische Ableger das Konzept, durch ein partnerschaftliches Geben und Nehmen von Ganzladungsaufträgen zwischen den Partnern unproduktive Leerfahrten zu vermeiden. Dazu speisen die Kooperationsmitglieder Aufträge in eine gemeinsame Internetplattform ein und erschließen sich innerhalb des Verbunds attraktive Rückfrachten. "Als nächsten Schritt binden wir unsere neuen Mitglieder in der Schweiz in das Ladungsportal von E.L.V.I.S. ein", berichtet Urs Beck. "Der Ladungsaustausch wird im innerschweizerischen Verkehr sowie mit allen anderen Partnern der Kooperation im internationalen Verkehr erfolgen."
Parallel zum Aufbau des operativen Geschäfts gründet die E.L.V.I.S Suisse Arbeitskreise, die dem Erfahrungsaustausch unter den Partnern bei Themen wie Einkauf, Fahrzeugtechnik, kaufmännische Verwaltung, Controlling oder Marketing dienen. Mit der Gründung der E.L.V.I.S Suisse erreicht die E.L.V.I.S. AG ihr erstes Etappenziel beim Aufbau eines europaweit flächendeckenden Ganzladungsnetzwerks. "Vor wenigen Wochen trat mit der österreichischen Stadler Güterverkehrs GmbH der erste Partner außerhalb Deutschlands bei", sagt E.L.V.I.S.-Vorstand Jochen Eschborn. "Jetzt erschließen wir die Schweiz komplett." Die rasche Internationalisierung der erst im Jahr 2006 an den Markt gegangenen E.L.V.I.S. AG zeige, so Eschborn weiter, dass das Konzept einer Ganzladungskooperation ein Erfolgsmodell sei und in der Transport- und Speditionsbranche auf fruchtbaren Boden falle. Als nächstes Ziel für das Jahr 2008 nennt Eschborn "die Ausdehnung der Aktivitäten auf Frankreich."
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