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Zehn Jahre Fraport-Beteiligung am Hunsrück-Airport |
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Zehn Jahre nach dem Einstieg der Fraport AG in die Betreibergesellschaft des Flughafens Frankfurt-Hahn zieht diese eine Zwischenbilanz. "Der Flughafen Frankfurt-Hahn hat sich in wenigen Jahren zu einem nicht mehr wegzudenkenden Verkehrsknotenpunkt mit internationaler Bedeutung entwickelt", so Udo Preißner, Leiter Marketing und Verkauf am Flughafen Frankfurt-Hahn beim "Neujahrs-Pressefrühstück" im Tagungszentrum des Hunsrück-Airports. "Im vergangenen Jahr haben wir bei den Passagierzahlen erstmalig die Vier-Millionen-Grenzen überschritten und auch in der Fracht eine neue Rekordmarke erzielt." Gleichzeitig nutzte er die Gelegenheit, gemeinsam mit Anja Seugling, der Verkaufsleiterin der irischen Fluggesellschaft Ryanair für Deutschland, Österreich und Schweiz, auch einen Blick in die Zukunft zu werfen und die Ausbaupläne für das kommende Jahr zu präsentieren.
Im Jahr 1997 war der Flughafen Hahn nicht nur einer der jüngsten deutschen Flughäfen, mit rund 20 Tausend Passagieren und 5000 Tonnen Fracht auch einer der kleinsten. Der Flughafenbetreiber Fraport AG, der zu diesem Zeitpunkt noch Flughafen Frankfurt Main AG hieß, erkannte das Potenzial des rheinland-pfälzischen Regionalflughafens und sicherte sich zum 1. Januar 1998 eine Mehrheitsbeteiligung an dem ehemaligen US-Militärstützpunkt. Heute hält die Fraport AG 65 Prozent der Anteile an der Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH, die Länder Hessen und Rheinland-Pfalz jeweils 17,5 Prozent. Infolge der Beteiligung des Frankfurter Flughafenbetreibers wurde "der Hahn" 2001 umbenannt in Flughafen Frankfurt-Hahn. In den Jahren 1998 bis 2007 wurden rund 170 Millionen Euro in die Infrastruktur des Flughafens investiert. Die wichtigsten Maßnahmen waren der Bau der Terminals, Flugbetriebsflächen, neuen Zufahrtsstraße und vor allem die Verlängerung der Start- und Landebahn.
Die Verkehrszahlen entwickelten sich im Laufe der Jahre stetig nach oben. Mit der steigenden Bedeutung im internationalen Markt änderte sich auch der Status: Aus dem Regionalflughafen wurde ein "Internationaler Verkehrsflughafen". "Inzwischen ist Frankfurt-Hahn der zehntgrößte Passagier- und der viertgrößte Frachtflughafen in Deutschland und zählt zu den am schnellsten wachsenden Flughäfen in ganz Europa", so Udo Preißner. Auswirkungen hatte diese Entwicklung auch auf die wirtschaftliche Bedeutung des Standortes. Im Jahr 2006 schrieb die Gesellschaft erstmalig operativen Gewinn. Mehr als 3200 Arbeitsplätze sind dort entstanden. Auch das durch den Flughafenbetrieb generierte Steueraufkommen hat bereits eine hohe Bedeutung: Alleine im Jahr 2005 wurden 52,3 Millionen Euro ermittelt.
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