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Bis September 2007: 12 Prozent mehr Containerumschlag in Seehäfen |
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In den ersten neun Monaten 2007 hat sich der Containerumschlag der deutschen Seehäfen nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um mehr als 12 Prozent erhöht. Wurden im gleichen Zeitraum des Vorjahres gut 10,1 Millionen TEU registriert, waren es 2007 schon fast 11,4 Millionen. Ein TEU (= Twenty-foot-Equivalent-Unit) entspricht dabei einer 20-Fuß-Containereinheit.
Insgesamt hat sich der Güterumschlag im Seeverkehr um 3,5 Prozent erhöht. Von Januar bis September 2007 betrug die Menge der umgeschlagenen Güter gut 234 Millionen Tonnen, was gegenüber dem Vorjahreszeitraum einer Zunahme um 8 Millionen Tonnen entspricht. Verglichen mit der Entwicklung von Januar bis September 2006 hat die Dynamik im Seeverkehr damit etwas nachgelassen. Im Vorjahr lag die Zunahme in den ersten neun Monaten bei gut 15 Millionen Tonnen oder 7,4 Prozent.
Insgesamt hat 2007 der innerdeutsche Seeverkehr mit 6,1 Prozent am stärksten zugenommen, gefolgt vom Empfang aus dem Ausland mit 5,1 Prozent. Beim Versand ins Ausland liegt die Zunahme dagegen nur bei 1,1 Prozent, wobei diese Verkehrsbeziehung im Vergleichszeitraum 2006 mit fast 10 Prozent noch am stärksten gewachsen war.
Halb- und Fertigerzeugnisse machten mit 83,5 Millionen Tonnen weiterhin über ein Drittel aller umgeschlagenen Güter aus und haben mit einem Plus von gut 7 Prozent überdurchschnittlich zugenommen. Die mengenmäßig zweitwichtigste Gütergruppe stellten mit 46,4 Millionen Tonnen Mineralölerzeugnisse dar. Hier war allerdings eine Abnahme von knapp 1 Prozent zu verzeichnen, womit sich die rückläufige Entwicklung des Vorjahreszeitraums fortsetzt. Sehr dynamisch entwickelte sich der Umschlag von Eisen und Nichteisen-Metallen. Hier ist mit einem Plus von fast 18 Prozent die stärkste prozentuale Zunahme zu verzeichnen. Stark rückläufig war dagegen der Transport von landwirtschaftlichen Erzeugnissen, der sich um über 7 Prozent verringerte.
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