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24. Deutscher Logistik Kongress: SAF AG wird Partner der METRO Group Future Store Initiative |
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Straff organisierte Logistikprozesse und starker Wettbewerbsdruck im Handel sorgen für den Vormarsch einer neuen Technologie:
IT-gestützte Prognose- und Bestellsysteme gewinnen zunehmend an Bedeutung. Die Schweizer SAF AG präsentiert als eines der führenden Unternehmen in diesem Segment auf dem 24. Deutschen Logistik-Kongress in Berlin Softwaresysteme, die zuverlässige
Vorhersagen der künftigen Nachfrage liefern und die Bestellung automatisch steuern. Darüber hinaus stellt sich das Unternehmen als neuer Partner der METRO Group Future Store Initiative vor.
Die auf dem 24. Deutschen Logistik-Kongress von SAF vorgestellten Prognose- und Bestellsysteme zur vollautomatischen Warennachschubplanung steuern unter anderem bei den dm-drogerie-Märkten und bei der Deutschen Woolworth den Warennachschub. "Anwender unserer Software bewältigen den Spagat, einerseits die Lagerkosten zu senken und andererseits die Produktverfügbarkeit zu erhöhen", erläutert Dr. Andreas von Beringe, Vorstandsvorsitzender der SAF AG, einen der wichtigsten Vorteile dieser Technologie. "Weil unsere Kunden stets wissen, wie stark jedes Produkt zu einem bestimmten Zeitpunkt gefragt sein wird, können sie ihre Disposition entsprechend der Prognosen exakt steuern. Sie minimieren Überbestände und straffen Lieferprozesse. Dies führt zu deutlichen Ertragssteigerungen."
Der gewaltige Datenstrom, der dabei bearbeitet werden muss, ist manuell kaum zu bewältigen. So steuert die Software auch bei der METRO Group die Disposition automatisch. Zudem wird SAF im Rahmen der METRO Group Future Store Initiative ein innovatives Out-of-Stock-Detection-System (OOS Detection) zur automatischen Erkennung von Regallücken testen. Es ermittelt sehr schnell und mit hoher Zuverlässigkeit Präsenzlücken sowohl von schnell drehenden als auch von langsam drehenden Produkten. Ausschlaggebend hierfür ist, dass OOS Detection an Hand der Bon-Daten der Registrierkassen nicht die Abverkaufszahlen, sondern die Kauftaktfrequenz bzw. die Zeitabstände erfasst, in denen ein Produkt verkauft wird.
Wird die – individuell für jedes einzelne Produkt definierte – maximal tolerierbare Wartezeit bis zum nächsten Abverkauf überschritten, schlägt das System Alarm. Ein wesentlicher Vorteil: OOS Detection erkennt Leerstände auch dann, wenn die entsprechenden Produkte zwar im Bestand, aber noch nicht verräumt sind oder etwa am falschen Platz stehen, so dass die
Kunden sie nicht finden können. Es schafft damit, die kritischen letzten 50 Meter der Filiallogistik zu optimieren.
Für prognosegestützte Bestellsoftware gibt es neben dem Handel weitere Einsatzgebiete. "Der Trend geht dahin, dass über den Handel hinaus künftig andere Branchen mit komplexer Teilevielfalt und hoher Liefergenauigkeit von präzisen IT-gesteuerten Vorhersagen profitieren werden", beschreibt von Beringe die Zukunftsperspektiven der SAF. Nicht nur im Handel sondern auch in der Industrie kommt es auf eine optimale Warennachschubplanung an. Automobilzulieferern, Verpackungsproduzenten und anderen Herstellern drohen bei Lieferengpässen oder Lagerüberbeständen hohe Kosten.
Bild: DLK 2006, BVL
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