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TAPA EMEA - Transported Asset Protection Association für die Region Europa, Mittlerer Osten und Afrika - trifft sich mit 159 internationalen Mitgliedern in Düsseldorf, um vom 28. bis zum 29. Juni 2007 einen professionellen Austausch rund um das Thema "Organisierte Kriminalität in der Lieferkette" vorzunehmen. Dabei wird auch das Ergebnis der erstmalig erhobenen Studie der Europäischen Union zum Thema Frachtdiebstahl in Europa bekannt gegeben. In einem Jahr wurden allein in Europa Fracht in Höhe von 8 Milliarden Euro entwendet. TAPA EMEA unterstützte das Projekt mit Ergebnissen aus der eigenen IIS-Datenbank.
Der Risikograd wurde nach Mitgliedsstaaten klassifiziert. An erster Stelle der Frachtdiebstahl Hot Spots liegt Niederlande, gefolgt von Belgien, Frankreich, Deutschland und Österreich. Bei Überfällen von LKW-Transporten in Europa sind sechs Länder im höchsten Gefahrenlevel: 1. Portugal, 2. Finnland, 3. Estland, 4. Dänemark, 5. Belgien und 6. Österreich. Deutschland liegt auf Platz 18. Die beliebtesten Produkte, die auf dem Transportweg gestohlen werden sind: zu 19 Prozent nichtelektronische Konsumgüter, 16 Prozent elektronische Konsumgüter, 15 Prozent Laptops gefolgt von Desktops, Server, Displays und Handys.
"Die Ergebnisse der Studie überraschen mich nicht. Die organisierte Kriminalität wächst kontinuierlich und wird zu 70-80 Prozent geplant aus Insiderwissen," kommentierte Thorsten Neumann, Chairman TAPA EMEA, die Ergebnisse der NEA Studie. "Der Verlust ist für die Unternehmen aber weitaus höher als der tatsächliche Warenwert. Bei einem Verlust von 1 US$ können Sie den fünffachen Betrag rechnen, die das Unternehmen an Folgeauswirkungen hat. Wir werden die grenzüberschreitende Kriminalität nur bekämpfen, wenn Hersteller und Logistikunternehmen sowie alle Beteiligten am Transport proaktiv zusammenarbeiten."
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