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Ist der Gigaliner die Antwort auf das steigende Transportaufkommen auf Europas/Deutschlands Straßen? |
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Mit dieser Frage beschäftigen sich UPS und die Landesregierung NRW auf dem Messestand der Logistik-Region Köln Bonn während der transport logistic am 13. Juni 2007 in München. UPS, weltweit der größte "Integrator" mit seiner Europazentrale in Köln, nimmt an dem Pilotprojekt "NRW für Gigaliner" teil. "Der Gigaliner muss auch in Deutschland kommen", so Christian Messerschmidt, GF der UPS Transport OHG.
Die Logistik-Region Köln Bonn präsentiert sich erstmals auf dieser Fachmesse mit ihren international agierenden Logistikunternehmen und innovativen IT- und Transportkonzepten. Organisiert und konzipiert ist der regionale Auftritt von Cologne Bonn Business, die die Region in 7 Branchen international vermarkten. "Wir wollen zeigen, dass wir auch für zukünftige wirtschaftliche Fragen und Herausforderungen Lösungen anbieten können und besonders im Bereich Logistik internationale, kompetente und zukunftsorientierte Partner präsentieren", so K. Rüffer, GF der Standortmarketing GmbH/Cologne Bonn Business.
Zu den innovativen Transportkonzepten zählt auch die Auseinandersetzung mit dem steigenden Transportaufkommen auf den deutschen Straßen, welches das Bundesverkehrsministerium für die Jahre 1997 bis 2015 mit einem Wachstum der Verkehrsleistung im Straßengüterverkehr von 58 Prozent voraussagt.
Dies trifft auch besonders die Region Köln Bonn, wenn man berücksichtigt, dass allein vom Kölner Autobahnring 11 überregionale Autobahnen in alle Himmelsrichtungen führen und die Region somit in ein transeuropäisches Netz eingebunden ist.
Die BASt-Studie bestätigt den Modellversuch "NRW mit Gigaliner", wobei hier die Landesregierung NRW Wert darauf legt, dass sie sich auf den Einsatz von Gigaliner mit einer Länge von 25,25 Meter konzentrieren. "Die Ergebnisse der BASt-Studie fordern einen Praxistest geradezu heraus", sagte Minister Oliver Wittke, Minister für Bauen und Verkehr in Nordrhein-Westfalen im März in Düsseldorf. "Allerdings werden wir das zulässige Gesamtgewicht auf 40 oder 44 Tonnen im kombinierten Verkehr beschränken", erläutert Minister Wittke. Die sogenannten Monstertrucks von 60 Tonnen werden im Rahmen des Versuchs nicht zugelassen.
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