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Euro-Leasing: Rekordumsatz und Gigaliner |
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Der internationale Wachstumstreiber Logistik hat der Euro-Leasing GmbH in den vergangenen zwei Jahren überproportionale Wachstumsraten beschert. Nach Mitteilung ihres Geschäftsführungsvorsitzenden Ralf Faust steigerte die herstellerunabhängige Nutzfahrzeugvermieterin ihren Bruttoumsatz 2006 im Vergleich zu 2004 um 65 Prozent auf über 150 Mio. EUR. Die primär aus Zugmaschinen, Sattelauflieger und Anhänger führender Hersteller bestehende Euro-Leasing-Vermietflotte sei gleichzeitig von 5.600 auf 9.500 Einheiten gewachsen. Äußerst positiv entwickelt habe sich auch die Ertragslage des international agierenden "Fullservice-Partners für Fuhrparkmanagement" aus dem norddeutschen Sittensen.
Nach Investitionen von 50 bzw. 60 Mio. EUR in den Jahren 2005 und 2006 fließen in diesem Jahr laut Faust weitere 75 Mio. Euro in die Unternehmensexpansion und europäische Standorterweiterung. Das rasante Wachstum dokumentiert laut Faust die anhaltende Dynamik der Euro-Leasing-Geschäftsfelder Nutzfahrzeugvermietung und -handel sowie Fuhrparkmanagement und Fullservice-Providing: "Wir profitieren nachhaltig davon, dass marktgerecht agierende Logistiker, Spediteure und Transporteure aus Kosten- und Flexibilitätsgründen von teuer finanziertem Eigentum auf zeitgemäße, liquiditätsschonende Miet- und Servicekonzepte umsteigen." Neben traditionellen Mittelständlern entwickelten sich, aus Kapazitätsgründen, gerade namhafte Logistikkonzerne immer mehr zu wahren "Mietfans". Wobei ihre starke Nachfrage gemäß Faust auf den transportboombedingt eng gewordenen Subunternehmermarkt zurückzuführen ist.
Basierend auf Euro-Leasing-Equipment, setzt die Meyer & Meyer GmbH & Co. KG, im Rahmen eines Modellversuches, ein Road Train System (RTS) auf der Autobahnroute von Mönchengladbach über Osnabrück nach Peine und zurück ein. Bei der 25,25 m langen RTS-Basic-Fahrzeugkombination handelt es sich nach Auskunft von Meyer & Meyer-Flottenmanager Arnulf Bleck um einen MAN-Gliederzug mit der Kombination Fliegl-Dolly/Containerchassis. Die überlange Einheit mit einem Volumen von 156 m³ soll bis Ende dieses Jahres als Linienfahrzeug ständig mit drei Wechselaufbauten für Großkunden im Textilladungsverkehr eingesetzt werden.
Die Containerchassis seien technisch in der Lage, alternativ zu zwei Wechselaufbauten auch normale Container zu transportieren. Nach der angestrebten Freigabe der Überlänge würden Meyer & Meyer nach Auskunft ihres Flottenmanagers bis 2009 rund 20 derartige Züge einsetzen und dadurch die Anzahl der eigenen nationalen Straßentransporte um mindestens 25 Prozent reduzieren. Wobei die weitere Entwicklung des Equipments nicht durch die Fahrzeughersteller, sondern durch Logistiker und/oder Verlader vorangetrieben werde.
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