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Logistikplattform AX4: Solides Fundament für erfolgreiche Logistikdienstleisterintegration |
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Seit rund zwei Monaten setzt H.C. Starck die internetbasierte Logistikplattform AX4 der Frankenthaler AXIT AG ein. Die gesetzten Ziele der ersten Phase sind erreicht: automatisierte Kommunikation mit den Logistikdienstleistern, verbesserte Sendungsverfolgung, Meilensteintracking und Supply Chain Event Management (SCEM).
Die internationale H.C. Starck-Gruppe beschäftigt weltweit an 14 Standorten über 3400 Mitarbeiter. H.C. Starck produziert ein einzigartiges Pulversortiment der Refraktärmetalle Wolfram, Molybdän,Tantal, Niob Rhenium sowie deren Verbindungen (Boride, Carbide, Nitride, Oxide, Silizide und Sulfide). Ein weiterer Schwerpunkt der Produktion sind keramische Pulver, Sintermetallpulver, thermische Spritzpulver, Nichteisenmetalle; Nickel & Cobalt und deren Salze sowie Bor und Bor-Verbindungen. H.C. Starck setzt für die Distribution seiner zahlreichen Erzeugnisse verschiedene Logistikdienstleister ein. An diese Logistikpartner muss das Unternehmen Auftragsdaten übermitteln und entsprechende Rückmeldungen erhalten. Zur Vereinheitlichung der Kommunikation mit seinen Spediteuren nutzt H.C. Starck nun die internetbasierte Logistikplattform AX4.
Das Zusammenspiel zwischen Verlader und Spediteur erfordert ein hohes Maß an Transparenz und eine reibungslose Versorgung mit notwendigen Informationen. Die Logistikplattform AX4 setzt genau hier an und erlaubt H.C. Starck ein einheitliches Management der Sendungsdaten – von der Übermittlung der Auftragsdaten über die Rückmeldung von Tracking-Informationen bis zur proaktiven Benachrichtigung bei Unregelmäßigkeiten im Sendungsverlauf und bei der Ablieferung. In der ersten Phase wurden fünf Spediteure von H.C. Starck in Goslar an die Logistikplattform angeschlossen, weitere Anbindungen sind geplant.
H.C. Starck profitiert auch vom Supply Chain Event Management via AX4, das es ermöglicht jederzeit Informationen über den Verbleib der Sendungen zu erhalten. Sollte es im Sendungsverlauf z.B. zu Zeitüberschreitungen oder Negativ-Ereignissen kommen, erhält der verantwortliche Disponent eine eMail-Benachrichtigung. Dieses ermöglicht dem Disponenten ein frühzeitiges und situationsgerechtes Handeln zur schnelleren Behebung der Transportstörung. Die Kriterien für die Benachrichtigung hat H.C. Starck nach eigenen Vorstellungen selbst definiert.
Als besonderen Fortschritt sieht Ronald Moll, Logistikleiter bei H.C. Starck, das dynamische Meilensteintracking. "Der Spediteur meldet nicht nur die Ablieferung zurück, sondern es werden auch festgelegte Laufzeiten der einzelnen Transportabschnitte überprüft. Bei Abweichung erfolgt eine sofortige Warnung und ermöglicht proaktives Handeln." Dies sei vor allem bei Überseetransporten von Bedeutung. Moll freut sich insbesondere über die schnelle, unkomplizierte Umsetzung und erste deutlich sichtbare Erfolge in der Transparenz der Transportabwicklung durch den Einsatz von AX4.
Später soll AX4 in der internationalen H.C. Starck Gruppe auch als internes Informationstool zwischen den Standorten eingesetzt werden. Außerdem ist es geplant, auch den Kunden die Möglichkeit zu geben, ihre Sendungen online zu verfolgen.
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