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Fit@logistics bereitet Logistik-Azubis auf den künftigen Alltag vor |
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Für Hans Brandenburg, Abteilungsleiter Berufsschule an der Staatlichen Handelsschule Holstenwall in Hamburg, ist Fit@logistics das richtige Sponsoring zur richtigen Zeit. "Diese Initiative bringt die betriebliche Realität in die Berufsschule und macht angehende Speditionskaufleute mit modernen IT-Lösungen vertraut", sagt der Fachlehrer. "Der fliegende Wechsel in den Berufsalltag ist für unsere Schüler kaum noch ein Problem." Brandenburg weiß, wovon er spricht. Rund 1130 Azubis aus der Speditions- und Logistikwirtschaft besuchen die Staatliche Handelsschule Holstenwall - so viele sind es an keiner anderen deutschen Berufsschule.
An Fit@logistics beteiligen sich namhafte Unternehmen - der Karten- und Routenplanungssoftware-Hersteller Map & Guide GmbH in Karlsruhe, die Frachtenbörse TimoCom Truck & Cargo der TimoCom Soft- und Hardware GmbH in Düsseldorf, der Mautsystembetreiber Toll Collect GmbH in Berlin sowie die VerkehrsRundschau in München. Außerdem unterstützt der Deutsche Speditions- und Logistikverband (DSLV) in Bonn die Initiative. "Die Zukunft der Speditions- und Logistikbranche liegt in den Händen der heutigen Auszubildenden", begründet Jens Thiermann, geschäftsführender Gesellschafter von TimoCom, das Sponsoring. "Daher ist es nie zu früh, dem Nachwuchs bereits heute die Lösungen von morgen näher zu bringen." Ähnlich äußert sich Volker Möller: Von einer "einmaligen Fördermaßnahme" spricht der Sales und Partner Manager von Map & Guide. "Angehende Speditions- und Logistikdienstleister müssen lernen, in Prozessketten zu denken und Geschäftsabläufe systematisch zu steuern", fordert Möller. "Eine frühe Beschäftigung mit der Software, welche den späteren Arbeitsalltag sehr wahrscheinlich prägen wird, ist mehr als sinnvoll."
Den Anstoß für Fit@logistics gab das Münchner Beratungsunternehmen Kreutzer Logistic Consult: Inhaber Heinz Kreutzer hat das Konzept entwickelt und die Organisation an den Berufsschulen für Speditions- und Logistikkaufleute übernommen. Auf jährlich rund zwölf Veranstaltungen stellt er die Sponsoren und ihre Produkte vor. Über die kostenfreie Bereitstellung ihrer Produkte hinaus übernehmen die Sponsoren - sofern notwendig - auch deren Installation auf den Desktops der Schulen. Außerdem weisen sie während der Präsentationsveranstaltung Lehrer wie Schüler in ihre Systeme ein. "Die Sponsoren übernehmen in schwieriger Zeit gesellschaftliche Verantwortung", betont Kreutzer. "Auf Grund ihrer knappen Kassen können Bund, Länder und Gemeinden kaum noch allein für einen praxisnahen Unterricht mit zeitgemäßen Lerninhalten sorgen."
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