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In die Planungen zur Terrorabwehr bindet die US-Regierung verstärkt auch Exporteure, beispielsweise Luftfrachtdienstleister, ein. Zur Zeit ist noch offen, wo die Sicherheitsaktivitäten gebündelt werden und wer die anfallenden Sicherheitskosten zahlen soll. Fest steht aber: Ein generelles Röntgen aller Sendungen, die in die USA eingeführt werden, würde 7,4 Mrd. US-Dollar jährlich für die Luftfrachtunternehmen verursachen. Im undurchschaubaren Geflecht an Initiativen und Maßnahmen von Transportation Security Agency (TSA), US-Zoll und anderen Behörden zeigen sich die weniger kostentreibenden, freiwilligen Initiativen am vielversprechendsten.
Durch die freiwilligen Initiativen erhalten Unternehmen die Chance, noch vor der Verabschiedung schärferer Sicherheitsgesetze im US-Kongress, betriebsintern hohe Standards zu setzen, Kosten auf mehrere Monate zu verteilen und "eine aktive Rolle im Kampf gegen den Terrorismus" zu übernehmen, so der Leiter der US-Zollbehörde, Robert C. Bonner. Fraglich ist zur Zeit, wer die zusätzlich entstehenden Sicherheitskosten übernehmen soll. Der Dienstleister BAX Global zum Beispiel wird demnächst der freiwilligen Initiatve C-TPAT (Customs-Trade Partnership against terrorism) beitreten, der bereits circa 400 weltweit tätige Unternehmen beigetreten sind. Diese Initiative ist Teil eines Sicherheitspaketes für den geregelten Waren- und Personenverkehr in der Luft, zur See und auf dem Landweg. Vor dem Hintergrund der Prognose, wonach sich der Warenverkehr in die USA bis 2020 verdoppeln wird, plant US-Verkehrsminister Norman Mineta bereits seit April 2002, zirka 32.000 Beamte bei den anstehenden Sicherheitsmaßnahmen über einen längeren Zeitraum einzusetzen. Wichtig für BAX Global und andere Dienstleister: Sie müssen jetzt reagieren, da sie Infrastruktur und Fahrzeugflotten teilweise Subdienstleistern überlassen. Um schließlich mit einer Stimme zu sprechen, werden Sicherheitsfragebögen und -profile gemeinsam beantwortet, Daten zentral gesammelt von BAX Global in Irvine (Kalifornien) und dann dem US-Zoll zugänglich gemacht.
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