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Ex-CargoLifter-Management erhebt schwere Vorwürfe gegen ehemaligen Landeswirtschaftsminister |
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Nachdem jetzt die Ermittlungen gegen Ex-Vorstandschef Dr. Carl von Gablenz und das ehemalige Management von CargoLifter eingestellt wurden, haben Aufsichtsrat und Vorstand der CargoLifter AG i.I. schwere Vorwürfe gegen den ehemaligen Wirtschaftsminister von Brandenburg, Dr. Wolfgang Fürniß, erhoben.
Fürniß, der wegen seiner Rolle bei der Ansiedlung der Chipfabrik in Frankfurt/Oder derzeit in der Kritik steht, soll im Frühsommer 2002 eine Lösung zum Erhalt der CargoLifter AG verhindert haben. Dazu veröffentliche CargoLifter am vergangenen Freitag bislang unbekannte Einzelheiten und Details. Fürniß hatte im Frühjahr 2002 eine Million Dollar aus den arabischen Emiraten auf sein Konto erhalten und anschließend mit massivem Druck eine Eigenbeteiligung des Landes und hohe Finanzierungsmittel für die Chipfabrik durchgesetzt. Für den Erhalt von CargoLifter waren zum gleichen Zeitpunkt keine Mittel übrig. Damit habe er den Untergang des Unternehmens mit damals 500 Beschäftigten bewusst in Kauf genommen.
Presseberichten zufolge müssen die CargoLifter-Manager nicht mit einer Anklage wegen Insolvenzverschleppung oder falscher Angaben beim Börsengang rechnen. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Potsdam hätten keine Grundlage für eine Anklage-Erhebung ergeben.
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